Full text: Die Nährmittelverteilung im Kriege [29]

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schweig: in Kübeln von 22 Pfund netto und in Fässern von 
etwa 400 Pfund, Hannover: in Blechdosen von 500 Gramm 
und in Eimern von 4f^ und von 25 Pfund, Berlin: in Korb 
flaschen von etwa 32 Kilogramm, Halberstadt: in Fässern von 
etwa 76 Kilogramm. In welchen Packungen die Mainzer Fabrik 
liefern wird, steht noch nicht fest. Dänisch erExtrakt kommt 
in Pappdosen zu 460 Gramm zur Verteilung. 
Der Preis für den deutschen Knochenbrüh-Extrakt einschließ 
lich Faß, Kübel oder Eimer beträgt für das Kilogramm ab Ver 
sandstation 2,60 Mark. Bei Dosenpackungen werden für die Kiste 
4,60 Mark berechnet, außerdem für jede Pappdose zu 500 Gramm 
45 Pfg., für jede Pappdose zu 1000 Gramm 65 Pfg. Blechdosen 
werden nicht besonders berechnet. Der Preis des dänischen Ex 
trakts ist 6,20 Mark für -das Kilogramm ab Versandstation. Für 
die Dosenpackungen (Pappdosen und Porzellandosen) erhöht sich 
der Preis entsprechend wie bei dem deutschen Extrakt. 
Der Preis für die Knochenbrüh-Würfelmasse, die in 5- und 10- 
Kilogramm-Büchsen zum Versand kommt, beträgt 4,60 Mark 
für das Kilogramm frachtfrei Bestimmungsort. 
Der Abruf muß mit Rücksicht auf die Beschränktheit der den 
Fabriken zur Verfügung stehenden Lagerräume tunlichst beschleu 
nigt werden. Zur Vermeidung von Verzögerungen bitte ich ver 
anlassen zu wollen, daß die abrufenden Stellen dem Kriegsaus 
schuß sofort beim Abruf mitteilen, welche Ware sie wünschen und 
in welchen Packungen. Der Kriogsausschuß wird diese Wünsche 
nach Maßgabe der verfügbaren Mengen und der Leistungsfähig 
keit der Fabriken soweit wie irgend möglich berücksichtigen. 
Bei der Unterverteilung wird es sich angesichts der Gering 
fügigkeit der verfügbaren Mengen empfehlen, nur die größten und 
unter den schwierigsten Versorgungsverhältnissen leidenden Städte 
zu berücksichtigen." 
5. Herstellung kochfertiger Suppen. 
Als zweite Aufgabe übernahm die Reichsverteilungsstelle die 
Herstellung kochfertiger Suppen. Der Präsident des 
Kriegsernährungsamts erteilte im November 1916 der Reichs 
verteilungsstelle den Auftrag, die möglichste Förderung der Her
	        
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