Full text: Die Pasubio-Kämpfe 1916 - 1918

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Der großangelegte italienische Septemberangriff hatte sein Ziel, die 
Besitznahme des Colsantogebietes, nicht erreicht. Als Ursachen gibt 
man auf Seite der Italiener eine Vergeudung der Kräfte und Mittel an, 
indem gleichzeitig mit dem Hauptangriff gegen den Pasubio ein solcher 
mit gleichen Kräften dotierter Nebenangriff in der Vallarsa geführt wurde. 
Die Verluste der Italiener bei dieser gegen den Pasubio und die 
Stellungen in der Vallarsa gerichteten Offensive waren sehr schwer und 
betrugen: 
34 Offiziere und 493 Mann tot, 
96 ,, ,,2195 ,, verwundet, 
3 ,, ,, 548 ,, vermißt. Gesamtverluste: 3369. 
Das 1. TJR. verlor am 10. September: 
2 Offiziere und 29 Mann tot, 
2 ,, ,, 75 ,, verwundet. 
Nach dem Septemberangriff begann die Besatzung der Platte sofort 
mit der mühevollen Arbeit der Wiederherstellung der Kampfanlagen, zu 
deren Beschleunigung auch die Sappeurkompagnie 8/IV und ein Bohrzug 
herangezogen wurden. 
Unerwarteterweise trat am 20. September ein starker Schneefall 
ein, der in kurzer Zeit eine Schneedecke von 50 Zentimeter brachte. Die 
Temperatur sank unter Null. Dieser Wettersturz war der Anstoß zur 
baldigen Annahme der Wintergruppierung im Brigadebereich, deren früh¬ 
zeitige Durchführung nicht ohne Einfluß auf die Abwehr der kommenden 
Oktoberkämpfe bleiben sollte.
	        
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