Volltext: Über die Tiroler Landesvertheidigung des Jahres 1848 im Allgemeinen und über den Antheil der Innsbrucker Universität an derselben

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Die 
Kompagnie marschirte 
am 25. 
April von Innsbruck nach Steinach 
„ 26. 
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Sterzing 
„ 27. 
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Briren 
„ 29. 
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Klausen 
„ 30. 
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Bozen 
2. 
Mai 
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Tramin 
„ 3. 
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Mezzo-Lombardo 
4. 
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Trient 
„ 5. 
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Levico 
wo sie einige Tage in Gemeinschaft mit der Stubaier Kompagnie stationirte. 
Während dieser Zeit unternahm sie Streifzüge auf die am rechten Ufer 
-er Brenta befindlichen ansehnlichen Höhen, wo sich zahlreiche Haufen von 
Briganten aus den Sette und Indeci Com uni aufzuhalten pflegten, deren 
Absicht war, das Valsugana zu insurgiren und theils durch dieses Thal, theils 
über Centa und Vigolo sich der Stadt Trient zu nähern, um den dort vor 
findigen Elementen des Aufstandes eine willkommene Unterstützung zu werden. 
Dieß zu vereiteln, und zugleich jedem Versuche über Primolano das Tiroler 
Gebiet zu verletzen kräftig zu begegnen, war die Aufgabe der Garnison 
von Levico. Zu diesem Ende durchstreifte sie am 9. Mai die herrliche Region 
der Alpe Vesena, zog von da nach Luserna und, da die Briganten kurze Zeit 
vor ihrer Ankunft mit Hast davon gelaufen waren, wieder an demselben Tage, 
nach einem 17stündigen Marsche nach Levico zurück. Am 10. Mai kam G. 
M. Roßbach seibst, mit einer Abtheilung Linien-Infanterie, Kavallerie und 
Geschütz in Levico an, und die Studenten marschirten mit dieser Truppe des 
selben Tages nach Borgo. Von da wurde unter Leitung des Oberkomman 
danten eine große Rekognoscirung gegen Primolano unternommen, wodurch 
die dortigen Bewohner in großen Schrecken geriethen. Die Briganten verlie 
ßen den Ort und liefen auf die Berge, von wo sie ihre Gewehre in großer 
Entfernung wirkungslos abfeuerten. Hierauf nahm die gesammte Truppe ihre 
fernere Station in Grigno. Sie hatte einen sehr schwierigen Stand, da die 
beiderseitigen Hohen fortwährend vom Feinde besetzt waren, der es nicht un 
terließ, so wie es nur immer seyn konnte, einige Kanonenkugeln nach Grigno 
zusenden und die Garnison auf alle mögliche Weise zu beunruhigen; wozu das 
nahe und schroffe Gebirge an der linken Seite der nach Primolano führenden 
Straße vortreffliche Gelegenheit both. Die Hauptsttze der Insurgenten waren 
Primolano, Ennego und die umliegenden Orte. Unter fortwährendem Beun-
	        
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