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Die
Kompagnie marschirte
am 25.
April von Innsbruck nach Steinach
„ 26.
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Sterzing
„ 27.
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Briren
„ 29.
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Klausen
„ 30.
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Bozen
2.
Mai
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Tramin
„ 3.
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Mezzo-Lombardo
4.
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Trient
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Levico
wo sie einige Tage in Gemeinschaft mit der Stubaier Kompagnie stationirte.
Während dieser Zeit unternahm sie Streifzüge auf die am rechten Ufer
-er Brenta befindlichen ansehnlichen Höhen, wo sich zahlreiche Haufen von
Briganten aus den Sette und Indeci Com uni aufzuhalten pflegten, deren
Absicht war, das Valsugana zu insurgiren und theils durch dieses Thal, theils
über Centa und Vigolo sich der Stadt Trient zu nähern, um den dort vor
findigen Elementen des Aufstandes eine willkommene Unterstützung zu werden.
Dieß zu vereiteln, und zugleich jedem Versuche über Primolano das Tiroler
Gebiet zu verletzen kräftig zu begegnen, war die Aufgabe der Garnison
von Levico. Zu diesem Ende durchstreifte sie am 9. Mai die herrliche Region
der Alpe Vesena, zog von da nach Luserna und, da die Briganten kurze Zeit
vor ihrer Ankunft mit Hast davon gelaufen waren, wieder an demselben Tage,
nach einem 17stündigen Marsche nach Levico zurück. Am 10. Mai kam G.
M. Roßbach seibst, mit einer Abtheilung Linien-Infanterie, Kavallerie und
Geschütz in Levico an, und die Studenten marschirten mit dieser Truppe des
selben Tages nach Borgo. Von da wurde unter Leitung des Oberkomman
danten eine große Rekognoscirung gegen Primolano unternommen, wodurch
die dortigen Bewohner in großen Schrecken geriethen. Die Briganten verlie
ßen den Ort und liefen auf die Berge, von wo sie ihre Gewehre in großer
Entfernung wirkungslos abfeuerten. Hierauf nahm die gesammte Truppe ihre
fernere Station in Grigno. Sie hatte einen sehr schwierigen Stand, da die
beiderseitigen Hohen fortwährend vom Feinde besetzt waren, der es nicht un
terließ, so wie es nur immer seyn konnte, einige Kanonenkugeln nach Grigno
zusenden und die Garnison auf alle mögliche Weise zu beunruhigen; wozu das
nahe und schroffe Gebirge an der linken Seite der nach Primolano führenden
Straße vortreffliche Gelegenheit both. Die Hauptsttze der Insurgenten waren
Primolano, Ennego und die umliegenden Orte. Unter fortwährendem Beun-