Volltext: Salzkammergut-Familien-Kalender 1928 (1928)

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Schnell gefaßt. Gendarm zum ersten Landstreicher: „Wo woh- 
nen Sie?" Keine Antwort. Zum zweiten Landstreicher: „Und Sie?" 
„Visavis!" 
Unbewußte Bosheit. Junge Witwe: „Das einzige, was mich 
bei dem Tode meines Mannes trösten kann, ist der Gedanke, daß er 
nicht lange hat leiden müssen." Nachbarin: „Wie lange waren Sie 
eigentlich verheiratet?" 
Zarte Umgangsformen. 
Der erboste Viehtreiber zum des Weges kommenden 
Bauer, vor dem die Kuh Reißaus nimmt: 
„Rindvieh, kannst du denn der Kuah net aus'm Weg geh'n?" 
Nachhilfe. „Sie haben Ihrer Angebeteten einen kostbaren Pelz 
geschenkt?" „Das Mädchen wollte eben gar nicht warm werden." 
Gemütsruhe. Geschäftsreisender kommt in ein Landstädtchen 
schwitzend und unter seinem Gepäck keuchend dahergerannt und frägt 
einen behäbig vor feister Tür stehenden Bürger: „Sagen Sie mir ... 
i möcht gern zum Bahnhof. .." Der Bürger ruhig: „Da hab i gar 
nichts dagegen!"
	        
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