14 105 Minenwerfer und ein zweites Blockhaus für 10 Mann, davor eine hohe Sandsackmaller, die sich links, nnr, einem schmalen Gange platzlassend, an den Absturz anschließt. Nach rückwärts ziehen sich Mauern etwa 60 Schritt den Rücken hinab. Das Ende dieser Stel- lllng bildet ein Felsabsturz, jenseits dessen sich die Höheustellung der 2. Kompagnie anschließt. Die ganze, Vorstellung entlang zieht ein vielreihiges Drahtge ­ flecht, vor dem Tretminen liegen. Ilm das vorderste Blockhaus auf dem Grat windet sich der Weg Hinalls auf die Fortsetzung des Kammes und führt auf einer schmalen Schneide, oft rechts und links umsäumt von der grausigen Tiefe, 50 Schritt hinaus bis zu einem jähell Feilsabsturz. Dieser trägt auf seiner Kuppe die Deckung für die vorgeschobene Feldwache (ein Schwarm). Nach drei Seiten stürzen die Felsen ab. Tief unter der Feldwache liegt die Vrsiebrücke. Wie der Brückenkopf einer airfgezogenen 'Zugsbrücke mutet diese Stellung an. Wo die Brücke an die Steilwand des Brückenkopfes anstößt, ist eine Tretmine verankert, links unter der Feldwache, auf • dem schmalen Pfad, den die Italiener einst zunr Ab ­ stieg benützten, liegen zwe'i weitere Minen. So alls ­ gebaut, ist die Vorstellung heute ein uneinnehmbares Bollwerk geworden. — Mit ihr aber halten wir aber auch die Felsenburg, den Schlüssel unserer Stellung fest in unseren Händen. Abschnitt Hauptmann Engels. Das III. Bataillon (Kommandant Hauptmann Engels) schließt mit einem mächtigen Walle, der ein kleines Aussallspförtchen deckt, einen talwärtssühren- den Graben ab. Dieser wird gebildet rechts durch den vom. Teufelsfelsen herabstreichenden Rücken, der in der Hohe 1288 seine Fortsetzung findet, links vom Höhen ­ zug, der das Regimentskommando trägt. Ein Serpen ­ tinenweg, der viele hundert Spregnngen nötig machte, führt vom Regimentskommando zwischen Gebüsch und vom Regen glattgewaschenen Steinblöcken gegen den Ausgang des Grabens. Dort treten steile Bergwände eng zusammen und bilden einen Felstrichter, der den besten Schutz für die Reserve des Bataillons bildet. Hier ist das Arbeitsfeld des Bataillonskommandan ­ ten Hauptmann Engels, der in unermüdlichem Eifer für den Ausbau der Stellung und die persönliche Si ­ cherheit des Einzelnen sorgt. Die Hütte, die gegen ­ wärtig der Bataillonskommandant noch bewohnt, liegt halb in einer Felsenhöhle an der linksseitigen Fels ­ wand. Sie wird zukünftig die Deckung des Komman ­ danten der Reserve sein. Von hier aus wurden quer über die ganze Gräbenbreite, hohe, masfstve und groß ­ flächige Plattformen ausgemauert. Hier stehen die Unterkünfte der Reserve, zwei große Zugsbaracken, insgesamt 150 Mann Belegraum umfassend, ein ge ­ räumiges Verpflegsmagazin, eine Hütte für den Ba ­ taillonshilfsplatz und eine Küche. Eine kleinere Hütte beherbergt die Zugskommandanten. Gegenwärtig bildet die 10. Kompagnie (Hauptmann v. Stransky) die Re ­ serve des Bataillons; die halbe Kompagnie hat ihre Quartiere in der Reservestellung, die andere halbe Kompagnie wohnt in Baracken, die am Wege zur 8. Kompagnie aufgebaut sind. Oberhalb der Reserve- stellung säumt den gut ausgebauten Weg, der sonst überall eingesehen wäre, eine übermannshohe Schutz- mauer aus Stein. Die Mauer hat an einigen Stellen Nischen, die eine gedeckte Rast ermöglichen, an anderen Stellen schützen wieder Quermauern gegen Sicht. An einer Biegung des Weges blickt drohend das bewehrte Haupt des Brsie von oben her. Hier wurde ein Tun ­ nel gebaut, dessen Doppelmauern mit Zweigen über ­ wölbt sind. Diese Anlagen, unter der persönlichen Lei ­ tung des Bataillonskommandanten erbaut, ermöglichen es, gedeckt bis in die Stellungen zu gelangen. Der an malerischen Szenerien reiche Weg wurde von seinem Erbauer zu Ehren des Regimentskommandanten Oberst Franz Karl von Unger, Franz Karl-Steig ge ­ nannt. Da Weitgänger und Geller beständig 'in den Raum der Reservestellung einschlugen und dadurch die Re ­ serve gefährdet erschien, erbaute Hauptmann Engel einen G e l l e r f a n g, drei, im Abstande von 100 Schritten aufgeführte 3 bis 6 Meter hohe Mauern aus Steinen und Brettern, die fast die ganze Graben ­ sohle absperren und nur je ein Tor für den Weg offen lassen. Die gigantische Anlage erreicht ihren Zweck. Seit ihrer Errichtung ist der Reserveplatz von Gellern verschont. Der gedeckte Weg führt links zur Rückwand der Johnknppe. Hier wurde, eine natürliche Felsnische ausnützend, eine Kaverne gesprengt und eine Platt ­ form ausgemauert, auf der sich künftig die neue Unter ­ kunft des Bataillonskommandanten, die Engels ­ burg erheben soll. <Am 24. Dezember bezogen.) Vor dev Abzweigung des Weges eröffnet sich plötz ­ lich ein wildromantischer Felsengrund, in immer hö ­ heren und höheren Klippen ansteigend. Zwischen ihnen tief eingegrabene Schneelöcher. Rechts türmt sich der Teufelsfelsen auf, links steigen die Wände der John ­ kuppe empor. Uber unsere Stellungen her schauen die schneeleuchtenden Häupter, des Vrsi.ö, der Vrata und ihrer Nebengipfel. Am Gräberfelsen, wo die gefallenen Helden des Abschnittes ruhen, führt der Weg zur Küche der 12. Kompagnie und von hier in die Stel ­ lung. Ein Gang vom rechten zum linken Flügel zeigt den vortrefflichen Ausbau der Kampflinie. Die Stellungen der 8. Kompagnie. Vom Teuselsfelsen sinken wuchtige Felsmassen, in verschiedener Höhe kleine Plattformen bildend, etwa 130 Meter in die Tiefe. Den feindwärts fallenden Hang bekrönen taläbstreichende Deckungen, die wie