8 •""" s verlören, er müßte unser heiligster Gewinn blei ­ ben, auch wenn wir äußerlich alles gewännen, was wir gerechterweise erstreben können. Denn: „Es ist nicht draußen, da sucht es der Tor, es ist in dir, du bringst es ewig hervor." Es ist ja die Ernte nicht eines einzelnen Tages der Geschichte, sondern „der ganzen Zeit". Es ist überhaupt nicht ein sicherer Besitz, sondern der Gewinn einer ewi ­ gen Aufgabe. Aber das ist das Größte, was uns zuteil werden kann, denn nichts macht den Menschen größer als eine große Aufgabe, der er sich weiht. Das ist es, was in mannigfacher Ab ­ wandlung diese Aufsätze aussprechen wollen. Durch die Zeitlage sind sie alle veranlaßt, doch bezieht sich unmittelbar auf den historischen Mo ­ ment nur der e r st e Aufsatz. Er bietet damit für die folgenden, die rein betrachtender Art sind, die erwünschte konkrete Unterlage. Zugleich mag er, da er von der schwer beschreiblichen Stimmung der ersten Wochen des Krieges etwas festzuhalten sucht, für manchen, jetzt und später, einen gewissen Er ­ innerungswert behalten. Wohl aus demselben Grunde hat gerade dieser Aufsatz nicht nur im In ­ land, sondern auch im neutralen Ausland Beach ­ tung gefunden und hoffentlich sein Gutes gewirkt; so besonders in Nordamerika, wo er in eng ­ lischer Übertragung im „Springfield Republican" (6. Dez. 1914) erschien. An das heraufwachsende Geschlecht, auf dessen starke Schultern die „große