©in 'l£$oxi über esuiten - Missionen Alois Anton, Weltpriester. IDti stehen sie herum in unserm schönen Lande ob der Enns ans den verschiedenen Landstraßen die alten zu ­ meist roth angestrichenen Kreuze mit den Bildern der heil. Dreifaltigkeit, der heil. Jungfrau und des heil. Franz Taver, und mit der Inschrift Tausend sechshundert und so und so viel. Missionskreuze nennt sie der Volksmund, und die Bilder darauf MissivUsstilder. Habe sie mir oft genug selbst betrachtet und mir mancherlei Gedanken dabei gemacht, aber erfreulich oder erhebend waren diese Ge ­ danken Nicht, das gestehe ich offen. Mich erinnerten nämlich diese Kreuze nicht sowohl daran, daß die katholische Kirche in Oesterreich den Sieg über den Protestantismus davongetragen, sondern mir riefen sie die Gewaltthätigkeiten in's Gedächtniß zurück, zu denen die Jesuiten einst den an sich edlen Kaiser- Ferdinand II. verleiteten, Gewaltthätigkeiten, die durch nichts zu entschuldigen sind, und um so empörender er-