sicssengedcnkstein für die Gefallenen im Mirata! San Putto im flsticotal Monte San kabriele gegen Kote 352 herzustellen. Komman¬ dant dieser Kruppe Major Heinrich Sauer. Per Angriff beider Kruppen ist um 4 Uhr früh nach vor¬ hergegangener flrtillerieoorbereitung anzusehen." flm 10. September, erst um Z Uhr früh, erfolgte beim Vrigadebauhof ln Vovnica szirka eine kehstunde nördlich des Lagers) die flusgabe des Materials und der Verpflegung im heftigen feindlichen flrtilleriefeuer: auch der weg vom Lager zum Vrigadebauhof wurde unausgescht von der feindlichen flrtillerie bestrichen. Vei lagesanbruch war das Negiment nur mit einem kleinen Vruchteile dessen versehen, was es hätte fassen sollen. Vas Negiment hatte fast keine Neserveverpflegung, keine Handgranaten, Munition und Leuchtmittel. ks wurden bei lag dem Negimente vom ljonved-Infanterieregiment Nr. 1 Neferveportionen, Munition, Handgranaten usw. geliehen, wobei sich große Schwierigkeiten gelegentlich der Verteilung ergaben. Vei läge konnte beim Vrigadebauhofe in Navnira nicht gefaßt werden, da dieser Ort vom 5einde eingesehen war. Lrst um 7 Uhr abends begann der Vormarsch des 1. und 2. Vaons aus dem Lager (südlich Pri peLi, über den Monte San Daniele gegen den Monte San Kabriele. Vas 4. Vaon marschierte über den Vrigadebauhof in Vavnica und faßte dort Verpflegung, Handgranaten, Leuchtmittel usw. Ver Vormarsch geschah unter heftigen feindlichen flrtil- leriefeuer. ver ganze vorrüchungsraum wurde von der feind¬ lichen flrtillerie ununterbrochen bestrichen. Zur Orientierung gingen die vaonskommandanten schon am 0. September in die Stellungen, aus denen der flngriff erfolgen sollte. Oberleutnant kern und Leutnant prechtl zur flusklärung schon vorher abgesendet, hatten erkundet, was am Monte San Kabriele noch eigener und was bereits feind¬ licher Vesih sei, womit auch der verlaus der beiden Linien festgestellt werden konnte. Vas Vegiment selbst trat die Be¬ wegung am 10. September um 8 Uhr abends über den vordhang des San Daniele zur Kote 408 an, von wo der fluf- stieg zu erfolgen hatte. Da ein verpflegsnachfchub in die Stel¬ lungen bei dem fast pausenlosen lrommel- und Sperrfeuer kaum erhofft werden konnte, sollte die Truppe noch vor dem flbmarsche mit Veserveoerpflegung für weitere drei loge und einer genügenden flnzahl von Handgranaten ausgerüstet wer¬ den. Die höchst notwendige Lrgönzung gelang in Wirklichkeit erst im allerletzten Momente bei der Kote 408, dem Stand¬ punkte des Vegimentskommandos. ver Vormarsch erfolgte im stärksten flrtilleriefeuer. kr forderte beim 1. Vaon, das als erstes die Bewegung ange¬ treten hatte schon bei der Kote 403 einige Opfer, von hier führte aus den Trigonometer 640, der höchsten krhebung, ein in den §els gesprengter Laufgraben, besser gesagt die Trasse eines solchen, weil nur noch der untere Teil bestand. Höher hinaus war durch die Wucht des ohne Unterlaß zerstörend wirkenden Lisenhagels, jedes flnzeichen davon vernichtet. Die kehölze, die einstens gegen feindliche Sicht Deckung boten waren wegrasiert und dort, wo noch krabenreste an die mühe¬ volle flrbeit der Sappeure erinnerten verdoppelten herabsau¬ sende zgklopische Blöcke die Wirkung höher einschlagender kranaten. verzweifelt rackerte sich die Maschinengewehrmann¬ schaft, die mit ihrer schweren Last nur schrittweise diese Trüm- merstätte zu überwinden vermochte. Söulnisgeruch überall, Leichen in allen Zorbenschattierungen der eingetretenen Ver¬ wesung lagen umher. Die Intensität des Leuers hatte keine Möglichkeit gegeben die Toten zu bergen. Über sie hinweg mußten die auswärtskletternden flngreifer ihren weg nehmen, kewehre, Munitionsverschläge, Kochkisten, Helme und anderes kriegsgerät bildeten ein furchtbares thaos. Unter solchen Schwierigkeiten, im stärksten Minen- und kranatseuer, kam der flufstieg des 1. Vaons, weil die verbin- 228