würde die Fahrt gegen den Strom bis Scheich Sa'ad noch tagelang dauern. Während dieser Verhandlungen glaubte ich plötzlich von einer Fieberphantasie befalle» zu sein. Vom Ufer her sah ich den Hauptmann Hakki Bey, meinen Freund aus Ahwas, mit sechs stämmigen Kavalleristen auf uns zukommen. Ich schloß die Augen, um meine Nerven zur Ruhe zu zwingen. Als ich wieder aufblickte, stand Hakki Bey vor uns. UI Hamdulillah! es ist Wirklich, reit! Cr ist eS in Fleisch und Blut! Ein Hin, und Herfragen erklärte uns sein wunderbares Er, scheinen an diesem Orte. Hakki Bey war Chef des Stabes bei Mehmed Fasi! Pascha. Auf dem Rückzug von Ahwas und östlich von Amara an dem persischen Grenzgebirge entlang war Fasst Pascha mit seiner Truppe gerade diesen Abend in Höhe von Mi Gherbi bis zwei Stunden an den Tigris herangekommen. Seinen Stabschef harte er nach Ali Gherbi geschickt, um Telegramnre nach Kut aufgeben zu lassen und Nahrungsmittel für Truppe und Pferde zu holen. Wir ließen uns auf das Dach eines Hauses tragen und erblickten »tit unbeschreiblichen Gefühlen auf der anderen Seite des Flusses weit draußen in der Steppe die Zelte des türkischen Truppenlagers. In aller Eile verabredeten wir mit Hakki Bey, er solle uns ta der Nacht über den Strom zum Lager bringen» Sofort konnte er es nicht wagen, damit die Ara, der aus dem eiligen Abtransport nicht den Ver, dacht schöpften, Fasi! Pascha werde weiter auf 88