s 170) Im XXrtfcvc 23iI6er. Erzherzog Karl von Oesterreich. österreichischen Kaiserhause geschieht es jetzt zum erstenmale, dass ein Prinz des ­ selben am öffentlichen Schulunterrichte An ­ theil nimmt. Es ist dies der 13jährige Erz ­ herzog Karl, der älteste Sohn des Erzherzogs Otto und seiner Gemahlin Maria Josepha, Prinzessin von Sachsen. Der junge Prinz, der einst den kaiserlichen Thron besteigen soll, besucht das Gymnasium der Schotten- benedictiner. Die neue SchwanenstädterPsarr- kirche. Der Ban wurde im Frühjahre 1900 in Angriff genommen nach den Plänen des Linzer Baumeisters Hochegger. JnfolgeEin- spruches von Seite der k.k.Central-Commission für Kunstdenkmäler in Wien musste, nachdem die Grundfesten schon herausgemauert waren, ein neues Project in Vorlage gebracht werden. Darauf wurde der Entwurf des jetzigen Dombauleiters Schlager in Linz, welcher auf dem Aus ­ baue der gegebenen Grundanlage fusste, aber in Lösung der Dachstuhl-Frage sowie des Thurmes und in . den Detail - Plänen " '““ wesentliche Aender ­ ungen brachte, an be ­ treffender Stelle genehmigt und vom k. Ministerium die Baubewilligung ertheilt. Erzherzogin Elisabeth 1 „Weihnacht", so betitelt sich das überaus liebliche Bild Seite 107 nach einem Carton des hochbegabten Malers Wilhelm von Wörndle. Ungemein lieblich sind die Gruppen der staunenden und anbetenden Hirten. Unsere Porträtgallerie zeigt Seite 121 den neuen hochwürdigsten Weihbischos von Salzburg, Dr. Balthasar Kaltner, Seite 123 den zum Cardinal erhobenen Fürsterzbischof Baron Skrbenski von Prag, Seite 133 den verstorbenen Bischof Dr. von R a m p f von Passau und Seite 168 den am Dienstag, 29. October 1901 nach längerem Leiden selig im Herrn ent ­ schlafenen Propst Fer ­ dinand Moser von St. Florian. — Ein reizendes Gruppenbild (Seite 131) zeigt den Herrn Landeshaupt ­ mann Dr. Ebenhoch mit seiner Familie. Erzherzogin Eli ­ sabeth, (siehe neben ­ stehendes Porträt) die einzige Tochter des f Kronprinzen Rudolf, hat sich mit demPrinzen Otto Windischgrätz verlobt. Eine meisterhafte Bildhauerarbeit ist die von Oberhuber in Linz geschnitzte Statue der Unbefleckten (Siehe Seite int Priesterseminare in Linz. 135.) Xsl erf ft eine. 3 m Denken besonnen und klar; Im Reden offen und wahr! Im wollen stets edel und recht, ° Im Handeln stets fest und gerecht! Im Kampfe das Kühnste gern wagen. In Leid und Gefahr nie verzagen! Nicht hochmüthig prahlen im Glück, Nie sinken bei herbem Geschick! vor Menschen voll Muth, ohne Scheu, vor Gott voller Ehrfurcht und Treu'!