27 die Südarmee ihren Angriff gegen die Stellungen bei Drohobycz—Stryj—Dolina fortzusetzen. Der am 24. Mai begonnene Angriff der Armee Mackensen brachte zunächst jener russischen Gruppe, die sich im Raume um Radymno, im Anschluß an die Nordfront der Festung jDrzemfsl, auf dem west¬ lichen San-Ufer hielt, eine vernichtende Niederlage bei. Die Russen wurden aus ihren Verschanzungen ge¬ worfen, Radymno erstürmt. In den über die San- brücken zurückflutenden Massen richtete das Artillerie- feuer arge Verheerungen an, schließlich sahen die Russen diesen weg gänzlich versperrt und mußten sich ergeben. So blieben 2J.000 Mann in den fänden der Sieger, ein Drittel davon wurde vom VI. Korps gefangen. Auch 9 der 39 Geschütze, die samt 40 Maschinen¬ gewehren erobert wurden, fielen dem VI. Korps als Beute anheim. Durch Gegenangriffe aus jDrzemysl und gegen die auf dem Gstufer des San vorrückenden Kolonnen suchten die Russen das Schicksal dieses Kampfes zu wenden. Alle Mühe war vergeblich. Am folgenden Tage erstürmte das VI. Korps Zagrodf, die beider¬ seits des San gelegene Vorstadt von Radymno, gewann dadurch einen neuen San-Übergang, während der Angriffskeil Mackensens auf dem östlichen Ufer in Fortsetzung der am Vortage gemachten Fortschritte ostwärts bis in die Linie Laszki (nächst dem Szklo)— Aapalow (an der Lubaczowka) vordrang. Die Er¬ folge dieses Tages erhöhten die Gefangenenzahl auf 25.000, die Trophäen auf 54 leichte, (0 schwere Ge¬ schütze und 64 Maschinengewehre. Am 26. erstürmte