2§ beiden Ufern des Sem in der Richtung gegen Radymno, wobei die \2. Infanterietrupxendivifion einen starken Stützpunkt am Ostufer des Flusses eroberte. Die Rüsten sahen diesen Fortschritten keineswegs gelassen zu, wenn ihre Kräfte vorerst auch nur schwächere Angriffe gestatteten. Schon am \8. ging eine Kolonne aus Nisko gegen den rechten Flügel der Armee vor. Sie wurde abgewiesen, kehrte aber am folgenden Tage mit Verstärkungen wieder zurück, womit sich der Übergang russischer Truppen über den San in der Gegend von LeLajsk verband. Gleichzeitig brachen Teile der Besatzung von j)rzemfsl gegen den Südstügel der Armee Mackensen vor. Lfier wurden die Russen unter schweren Verlusten bald zurückgeworfen, auch die über den San gelangten Truppen mußten vor dem Gegenstoß der 3. Infanterietruppendivision am 20. bald zurückweichen, weitaus heftiger war der Kampf mit der Gruppe von Nisko, die bis Rudnik vorge¬ drungen war und erst nach erbittertem Ringen um Ort und Schloß von der 8. Infanterietruppendivifion zum Rückzug genötigt werden konnte. Besonders heiß wurde fortan Sieniawa umstritten, dessen Verlust den Russen anscheinend besonders empfindlich war, weil ihnen bei einem Flankenstoß aus dem San—Weichsel- Winkel, der ihnen wohl damals schon vorschwebte, der Besitz eines Ausfallstores direkt in dem Raum südlich des wistok wichtig schien. Auch an den Fronten der 3., 2. und Südarmee, die dem Feind dicht gegenüberlagen, kam es neben Kanonaden zu einzelnen Kämpfen, die sich bald aus Gegenangriffen der Russen, bald aus dem Bestreben