22 linie von Radfmno legte sich der Südflügel der Armee Mackensen, vor die Südfront die Mitte der 3. Armee, während deren rechter Flügel gegen L)usak6w vor¬ rückte. hierbei zersprengte die 27. Infanterietruppen¬ division im Verein mit dem deutschen Beskidenkorps am (5. nächst der berühmten Magiera-Höhe (südlich MiLsniec) eine russische starke Nachhut. Die 2. Armee durchzog mit ihrem rechten Flügel am (5. Sambor und stieß gleich dem rechten Flügel der 3. Armee am (6. auf die russische Verteidigungs¬ stellung zwischen j)rzemyäl und den Dnjester-Sümpfen. Die mit großer Festigkeit angesetzten Angriffe brachten wohl an einzelnen Stellen Erfolge, lehrten aber auch, daß man es nicht mehr mit Nachhuten, sondern mit einer gut ausgebauten und wohlverteidigten Haupt- stellung zu tun hatte. Am gleichen Tage traf auch die Südarmee, deren linker Flügel, Gruppe Szurmaf, am (5. das j)etroleumgebiet von Drohobycz besetzt hatte, auf die neue russische Stellung. Die Verbündeten hatten in zwei Wochen un¬ geahnte Erfolge erreicht, von Westen gegen Osten rund 1(30, von Süden gegen Norden rund 30 km Raum gewonnen, dabei über (70.000 Gefangene gemacht, (28 Geschütze und 368 Maschinengewehre erbeutet, von den großen Vorräten nicht zu reden, welche die Russen beim eiligen Rückzug im Stiche lassen mußten. * Nun bedurfte es aber einer j)aust des Atemholens. Die Truppen hatten Übermenschliches geleistet, es mußte ihnen einige Ruhe und Erholung gewährt werden,