Das Treffen bei Wenden. 21 Weickhmann, Pionierkommando — im Raume Konsche—Weißenstein— Dubinski, Gruppe Drobbusch (Böckelmann) — Badisches Sturmbatail¬ lon'), Abteilung Michael mit drei Batterien, Schwadron Michael — im Raume Kunfing—Dserwe—Libet. In Wenden hatten die Kavallerieabteilung Drachenfels und die Maschinengewehrabteilung Khaynach zur Verfügung des Führers zu bleiben. Der Stoßtrupp (Balten-Regiment 1) sollte in Riga die Ordnung aufrechterhalten. Als Vormarschwege waren zugewiesen derGruppeBöckelmann: Kunsing—Kaupen—Ronneburg—Baiding —Stürzenhof—Neusackenhof, derGruppeJena : die große Straße Wenden—Wolmar. Die mittlere Gruppe (Malmede) hatte sich ihren Weg zwischen den beiden Flügelkolonnen selbst zu suchen. Nach Erreichung von Neusackenhof sollte die Abteilung Malmede, über Sezenek umfassend, Wolmar, die Abteilung Böckelmann unter Voraussendung einer fliegenden Abteilung über Trikaten Egle gewinnen und die Bahn Walk—Wolmar unterbrechen. Der Angriff sollte erfolgen, sobald die Kolonne Kleist bis drei Kilometer südwestlich Lenzenhof gelangt war, und zwar zeitlich gestaffelt vom rechten Flügel aus. Die Gruppe Jena hatte durch breite Entfaltung einen starken Angriff in der Front vorzutäuschen. Bei einem Gelingen der eingeleiteten Operationen wäre somit eine beiderseitige Umfassung der Esten entstanden, die zu einer schweren Niederlage des Gegners hätte führen können. Da die Voraussetzung für den Angriff, das Eintreffen der Eisernen Division südwestlich Lenzenhof am 20., nicht eintrat, unterblieb der Angriff der Landeswehr an diesem Tage. Er wurde aber mit Rücksicht aus die weite Umfassung über Ronneburg für den Morgen des 21. von dem Ober¬ kommando trotz der Einwendungen des Führers der Landeswehr befohlen. Da die Eiserne Division um diese Zeit unmöglich bereits nordwestlich von Wenden eingreifen konnte, fielen die Angriffe der beiden Verbände zeitlich und räumlich auseinander. Jede von beiden Gruppen mußte siegen, wenn nicht die ganze Operation scheitern sollte. Das Treffen bei Wenden. Aus diesen Anordnungen entwickelten sich am 21. Juni Kämpfe, bei denen 21. Juni, die Esten, insbesondere ihre Artillerie, eine ganz andere Widerstandskraft zeigten als die bisherigen Gegner der Landeswehr. Erst am Nachmittag «) Über Riga nach Drobbusch heranbefördert.