Da Weibatausch. In an Sunnta nah da Früahmöß' sitzn da Seppbaur und da Hiasmoar mit eahne Weiba gern ban Bahwirt drentn. Das is schon a so da Brauh ban eahn, denn wann s' in an sölchan Tag nöt eahn bstimmts Gschnoatl und eahn Wöckn hätten, wa nöt Sunnta, sagn s'. Na guat, weil 's schan a alts Herkemma is, sän s' halt vor vierzehn Tagn ah hinganga und Ham eahn gwöhnlige Stärkung gnumma. Dö zwoa Weiba sän völli bössa ausschauat warn dabei, obwohl s' eh koa ungsunde Färb ghabt Ham, aber na das hoaße Gschnoatl hat eahn doh d' Wangerl nah um häufti röta gmacht. „Du, Nachba," hat da Seppbaur gsagt, wiar a den lößtn Wöcknzipf intn ghabt hat, „Del Wei gfallt mar schan glei bössa, wia das mei." „Mir gehts ah a so, Nachba," hat der draf gmvant und dabei hat er af d' Seppbäurin umi- gspeanzelt. Do zwoa Weiba sän af das afi schier brinnat worn in Gsicht, Ham intan Tisch abiglacht und dann und wann vastohln af eahne Nachban hin ­ blinzelt. „Du," höbt da Seppbaur wieder an, „wia war 's denn, wann ma tauschatn mir zween? Du nimmst dö Mei und i dö Dein!"