137 Das galt nicht nur von den Brathendl-Wienern sondern auch von den Linzern. Sie liebten einen guten Tisch, gingen gern in die Frühmesse und verdarben sich selten die Augen mit der Lektüre. Der Verfasser der „Linzer Skizze44 charakterisiert sie folgender¬ maßen: „Ein gut Glas Österreicher Wein und ein Diskurs von häus¬ lichen Angelegenheiten nebst einigen Foppereien untereinander machen ihre liebste Unterhaltung aus. Was die Lektüre der Linzerinnen betrifft, so scheint sie bis dato noch mehrenteils Affektation zu sein. — Es ist wahr, man