VII. Eingelangte briefliche Kundgebungen. Hans Fraungruber war einer der ersten, der sich mit aller Herzlichkeit, wie er d. d. Wien, 23. Juni 1918 schrieb, in den Dienst dieser pietätvollen Huldigung des herrlichen Dichters und Mannes stellte und dann den folgenden Beitrag einsandte: Matosch auf Reisen. Der Zug ratterte zwischen langen Wagenreihen hin und in der Ferne hob sich der Pöstlingberg aus dem Rauch der Donaustadt. Da ge ­ dachte ich des Tages, an dem ich mit meinem Freunde Anton Matosch auf jener Höhe stand. Lange war er nicht an einer Stelle zu halten, ruhe ­ los wanderte er von einem Aussichtspunkte zum andern und schaute mit durstenden Augen über Wald und Felder hin, als könne er sich nie satt sehen an der teuren, schönen Heimat. Die gleiche Innigkeit des Heimatgefühles beobachtete ich an den: Poeten auf weiteren Reisen. In London teilte ich mit Matosch, auf gemein ­ samen Wunsch, ein Zimmer. Da war es nun ergötzlich zu sehen, wie un ­ beholfen der große, stattliche Mann allem Fremden gegenüberstand. Wohl hatte ihn ein reges Interesse in die Ferrre gelockt, in höherem Maße viel ­ leicht die Kameradschaft, aber bald erwachte wieder das Heimweh, das sich von Tag zu Tag steigerte. Der sonst so liebenswürdige, nachgiebige