| « « ©I« U ¥41 ftefiftQiiisiimhtf S^ISSPSa Nachrichtenblatt für die jüdische Be¬ völkerung jOrgan des Verbandes der Zio¬ nist en. Re vis ionist en. Ortsgruppe Linz , 17,Siwan 5695 9,Folge Linz;am 18.Juni 1935. Grandiose Ergebnisse des revisionistischen Plebiszits. Nach den vorläufigen Ergebnissen wurden bei dem von der Exekutive der Welt- Union der Z.R. veranstalteten Plebiszit über die Frage der Gründung einer unabhängigen zion.Organisation auf der ganzen Welt gegen löo.ooo "Ja" Stim¬ men abgegeben. In Polen allein hievon mehr als loo.ooo Stimmen.So wuräu für für die Jdee der U.Z.O. in gewaltiger Weise manifestiert.Ueberraschend ist das Ergebnis in Oesterreich, Hier haben über 2.ooo Revisionisten die U.Z.O. bejat.Der Anhang der Oesterreichischen Revisionisten hat sich vervielfacht] Namhafte Vertreter der jüd.Gesellschaft sind in unsere Reihen getreten. So unter anderen der Bundesführerstellvertreter des Bundes jüd.Frontsoldaten Diplomkaufmann Stiassny und die legitimistische Frontkämpfervereinigung die korporativ eingetreten ist. Frei von dem Terror egoistischer,marxistischer Diktaturgelüste wird die altneue unabhängige zion.Organisation das unver¬ fälschte Erbe Theodor Herzls antreten und die blau-weisse Fahne als einzi¬ ges wahres und altes Symbol der gesamten nationalen zion.Kraft vorantragen. Aus Oesterreich. Am 29.Mai 1955 hielt Herr Bundeskanzler Dr.Schuschnigg im Bundestage eine Rede', die in der ganzen Welt lebhaften Widerhall hervorrief .Das Forderungs¬ programm Oesterreichs formulierte er in drei Punkten: Erstens die grundsätz¬ liche gleiche Behandlung,zweitena die Zuerkennung grundsätzlich des gleichen Rechtes und drittens die Anerkennung der gleichen■Ehre.Sind wir Juden unbe¬ scheiden; wenn wir von der Regierung die in diesem drei Punkten festgeleg¬ ten Forderungen auch für uns reklamieren? Samstng den l.Juni 1955 sprach Jabot insky im grossen Konzerthaussaale in Wien.Mehrere Tage vorher waren die Karten für den über 2.2oo Sitzplätze fas¬ senden Saal ausverkauft. Einige hundert Notsitze wurden noch eingeschoben und viele Hundert, die damit gerechnet hatten am Abend noch bei den Kassen Karten zu erhalten, mussten das Konzerthaus enttäuscht verlassen, da die Schalter garnicht geöffnet wurden. Vertreter aller oesterreichischen Orts¬ gruppen hatten sich eingefunden. Auch von Linz wurde die Sonderfahrt eines Autobusses veranstaltet. Antwort an die zionistische Organisation in Linz. Ueble Demagogie....,, Verstecktes Denunziantentum.... Eigenes Nest beschmutzen ! Das sagen nicht wir, die bösen Revisionisten,nein dieser vornehme Ton einer sachlichen Aufklärung" für die jüd. Bevölkerung von Linz stammt aus den Reihen der sonst so vornehmen Herren allgemeinen Zionisten und bewussten Anhang, Gerade weil sie so masslos schimpfen,beweisen sie vor aller Welt, dass sie die ^ "Gestrigen" sind,Wir Revisionisten haben aber den Blick nach vorwärts gerichtet. Unser Ziel ist und unserer richtige Antwort wird hof¬ fentlich eine Million ' ähler zum ersten unabhängigen Zionistenkongress " sein. In der letzten Zei_t fanden in Linz eine Reihe jüd.Veranstaltungen statt. Konzert Oberkantor Hermann Gw11lmann: Am Samstag den 8. Juni weilte.das Ehepaar Gwillmann in Linz, um uns einen Abend erlesener Kunst zu bieten. Die Veranstaltung wurde durch stilvoll vor¬ getragene Lieder und Arien eingele itet. Im zweiten Teil folgten häbreeische und lithurgische Gesänge. Ganz besonders gefiel das vorgetragene Talgebet, das begeisterten Beifall erntete. Schade,dass wir- nicht Gelegenheit haben in unserem Gotteshause auf derartiger Stufe stehende Vorführungen zu hören. An die Studienbiblothsk Linz Sohillerplatz