117 Jünglinge, die reinen Stirnen Eicht im Reiz der Unschuld blühend, Und des ersten Schwingen glühend Wie der Gletscher Silberfirnen. Purpurn wie des Herbstes Traube Strahlt in seiner Pocken Dunkel Eines Kreuzes sanft Gelunkel, Und er sprach: „Jch bin der Glaube!“ — Eichenlaub schmückt holt den zweiten Mit dem alten Kranz der ehre, Helle blitzt die blanke Wehre, Golden ihm die Pocken gleiten. Und des Himmels tiefste Bläue Jst ins Auge ihm ergossen. Sprach: „Bin deutscher Art entsprossen Und man nennt mich: Kaisertreue.“ — Hit dem Saitenspiel am Bande, Schwertgegürtet stand der Dritte: „ Gruß dir, in der beiden Hitte, Heil’ge Pieb’ zum Uaterlande!“ Alpenrosen, Genzianen, Edelweißes Sternenflocken Kränzten hold die blonden Pocken, Und an Waldduft wollt’s mich mahnen. Sprach: „Zur Ehr' der Hakellofen Ziehen wir am Glockenstrange!“ Sieh’ — da wacht ich auf uom Klange, Und der Morgen blüht in Rosen.