Lautlos hin die Schatten gleiten Durch des Weihrauchs Silbertau, lind zum Hochaltar sie schreiten, Ochtumstrahlt — ich seh’s genau. Führer du des Zugs, die Locken Jn der Jnful goldner Zier, Sei gegrüßt im Schall der Glocken, Sei gegrüßt, Rudigier! Froh läht seinen Blick er gleiten Durch des Chores hehre Pracht, Schaut und prüft nach allen Seiten, Seine Lippe lächelt facht, lind in seinem Auge blühet Auf der Freude lichter Schein, Seliges Genügen glühet Auf dem frommen Dem Altare nun zusammen naht ein hohes Flännerpaar, Martyrmutes heil’ge Flammen Leuchten aus den Augen klar. Wie ein Siegespalmensäufeln Hör' ich’s in den Lüften wehn, Wie ein grünes Wellenkräuseln Seh’ ich’s um den Linen Srzgefchuppt, im Goldgefunkel Hüllet ihn der Rüstung Glanz, Auf des Hauptes Lockendunkel Blitzt des Heimes Strahlenkranz,