Die Juden im christlichen Spanien (XIII. Jahrhundert) seinem abgekürzten literarischen Namen: Nachmanides oder Ramban bis auf den heutigen Tag im Andenken des Volkes fortlebt. In den konservativen Kreisen des Judentums genoß Ramban hohes Ansehen als mystisch veranlagter Theologe und als Gegner des Maimonidischen Rationalismus (s. das folgende Kapitel). Er war es nun, den sich Pablo Christiani zum Gegner iji einer öffentlichen religiösen Disputa ­ tion ausersehen hatte. Der Mönch verstand es, seinen Ordensbrüdern die Überzeugung beizubringen, daß er aus dem theologischen Streit mit dem Rabbiner als Sieger hervorgehen würde, und so suchten denn die Mönche von Gerona bei dem König die Veranstaltung einer öffent ­ lichen Diskussion in der Hauptstadt Kataloniens, Barcelona, zu erwir ­ ken. Ihr Anliegen wurde auch von Raimund Pennaforte unterstützt, der seinem königlichen Beichtkind einredete, daß der Sieg des Paulus über seine ehemaligen Glaubensgenossen einen Triumph des Christen ­ tums bedeuten und vielleicht gar den Juden die Augen öffnen würde. Der König gab denn auch seine Einwilligung. Er setzte die Disputa ­ tion auf den Juli des Jahres 1263 fest und sandte an „Rabbi Moses, den Meister der Juden von Gerona“, ein Schreiben, in dem er ihn mit ­ samt seinen gelehrten Genossen zu einer religiösen Disputation einlud. Obwohl mit Widerwillen,, nahm Ramban die Einladung dennoch an und erschien an dem festgesetzten Tage in Barcelona. Die Disputation begann am 20. Juli 1263 und dauerte vier Tage. Sie fand in dem königlichen Palast, im Beisein des Königs, seiner Hofleute, vieler Ritter, Bischöfe und Mönche sowie einiger Gelehrter aus dem Gefolge des Ramban statt. Pablo Christiani ließ nun ver ­ lauten, daß, obwohl die Wahrheit des Christentums über alle Zweifel erhaben sei, er doch zu einer Diskussion über die Dogmen der christ ­ lichen Religion bereit sei, um den Juden auf Grund ihres eigenen reli ­ giösen Schrifttums die folgenden vier Thesen zu beweisen: 1. Der von den Juden erwartete Messias sei schon längst erschienen; 2. der Mes ­ sias sei, den biblischen Prophezeiungen gemäß, Mensch und Gott in einem Wesen; 3. der Messias hätte das Martyrium und den Tod um der Erlösung des Menschengeschlechtes willen erlitten; 4- alle Gesetze und Vorschriften der Thora hätten nach dem Erscheinen des Messias ihre Gültigkeit eingebüßt. Ramban war sich wohl im klaren darüber, welchen Gefahren der jüdische Wortführer bei der Erörterung solcher Fragen ausgesetzt war; je entschiedener er diese grundlosen Behaup ­ tungen widerlegen würde, um so größer würde die Entrüstung ihrer christliche] Streitern d reichlich z den König gewähren. Rabbiner < ihm zur A verfallen, sei wie eu< stand zu v stattgegeb« mehr Pau gedeuteter wendet we ausrief: T weder Köj sen Komr sind. Ram der Fall g den warei der Messr erschiene! Reihe dui folgte Erj Wortkam len ließ: die Talm Jesus wie fra Pablo ban auch Treffen : dem Ers< würde, ni dann ihr« kämpfen so wandt« nen dich werk sch'