- 51 HauptkurS oder auch auf den Ergänzungstag erstrecken soll. Aecht- zeitige Anmeldung empfiehlt sich deshalb, weil bei einer zu großen Zahl bon Anmeldungen die Zulassung von der Reihenfolge deö Einlaufs abhängig gemacht werden mußte. (Bager. Gtaatsanzeiger 1934, Ar. 33.) II. Wie das GtaatSministerium für Unterricht und Kultus mitteilt, wurden bei den staatlichen Archiven BagernS, nämlich beim Haupt- staatsarchiv München, Luöwigstr. 23j0, Kreisarchiv München, Hlmb- selstr. 13, Staatsarchiv Amberg, Archivstr. 3, Staatsarchiv Bamberg, Hainstr. 39, GtaatSarchivalienabteilung Koburg, Schloß Ehrenburg, Staatsarchiv Landshut, Schloß Trauönitz, Staatsarchiv Aeuburg a. d. D., Schloß, Staatsarchiv Nürnberg, Archivstr. 17, Staatsarchiv Gpeger, Domplatz 6, Staatsarchiv WUrzburg, Aesidenz, im Beneh ­ men mit dem Kampfbund fUr deutsche Kultur „Beratungsstellen für Familienforscher" eingerichtet, die den Anfängern auf dem Ge ­ biete der Familiengeschichte unentgeltlich erste Hilfe und Anleitung geben. Die Beratung erfolgt in der Aegel mUndlich in den hiesUr festgesetzten Sprechstunden. Ausnahmsweise wird auch kurze schrift ­ liche Auskunft erteilt. Dem gleichen Zweck einer ersten Hilfe fUr Anfänger dienen die im Auftrage des Generaldirektors der staatlichen Archive zusammen ­ gestellten „Richtlinien für Familienforscher", die einen kurzen Ueber- biick geben Uber den zweckmäßigen Forschungsgang, die Quellen und Hilfsmittel, sowie verschiedene Einzelfragen der Familienge ­ schichte. Die Richtlinien sind zum Preise von 15 pfg. beim Haupt- staatsarchiv München, sowie bei den Übrigen staatlichen Archiven erhältlich. Zhr Bezug wird auch den Behörden, Schulen usw. empfohlen. Mcherbesprechungen. Dr. frit? non Launuller, Dir strafrechtliche Lehre von Ehebruch und Mganue nach ihrer geschichtlichen Entwicklung in Mboyern. SUdostbagerische Heimatstudien, herausgegeben von Josef Weber und Karl Bourier, Band 6. 97 Seilen, Hirschenhausen 1933, Verlag der GUdostbagerischen Heimatstudien. 1.20. Wenn uns heute jeder von wissenschaftlichem Geiste getragene Beitrag zu der noch immer zu wenig gepflegten bäuerischen Rechtö- geschichte wertvoll ist, so besonders jene Arbeiten, welche aus dem reichen Bestand unserer Archive schöpfen. Wieviel sich auch fUr einen begrenzten Fragenkreis hier noch gewinnen läßt, erweist wieder die vorliegende Arbeit, welche die Entwicklung der Bestrafung von Ehebruch und Bigamie von der Lex Baiuvariorum bis zum Bäue ­ rischen Strafgesetzbuch von 1861 in geschickter, wohlgegliederter und im allgemeinen zutreffender Darstellung aufzeigt. Und vom achten Kapitel an (es behandelt die Lanöesordnungen von 1553 und 1578), wo der Vers, mit archivalischem Material einsetzt, bietet