— 24 — den Zeidlern, Bienenzüchtern". — Gr. Propstei Berchtesgaden, Kloster Ramsau bei Haag. Nur in der Mundart hat die ing-Form angenom ­ men das gleichbedeutende Zeilarn (D., G. Pastetten), ma. zäileng, auch zäilen, zäin, 11. Jhrh. Citlarin (Eb. II, 17), 12. Ihrh. Zide- laren (Eb. III, 68), Scidelarin (QuEr. I, 117, 118), !4./15.Jhrh. Zeidlarn (Kl. Eit. Rott a. Inn Nr. 2, fol. 27), Zeidlorn (Kl. Eit. Ebersberg Nr. 9, fol. 23; LErd. 1, fol. 335), 15./16. Jhrh. Zeylaren (Kl. Eit. Ebers ­ berg Nr. 25, fol. 20), Zeylern (LErd. 4, fol. 421). — Ursprünglich wohl eine Ansiedlung grundhöriger Zeid ­ ler der Grafen von Ebersberg oder des Fiskalgutes Sempt. — Gr. Die Klöster Ebersberg, Rott am Inn, St. Emmeram in Regensburg. (Fortsetzung folgt.) Lin unbekanntes ostbsirisches Vggsntenlikd aus dem 15. Jahrhundert? Line Nundfragr. Bon Edgar Krausen, München. 1. Ringet Ir in meientagen In ze hüse bliben. Ich tuoz niht. Ich wil al die werld besagen, Sam 1 man die vögeln fliegen sihl. Mir ist et gar süeze 5 So ih uzvarn mac. Danne spil ih mit der videle durch den tac, Daz ich nün genaeme liep begrüeze. l) - wie.