— 23 — Wölling (D., G. Eibach), ma.veleng, a. 1205 Wenlin- ge (Trad. III, 256), ca. 1310 Wenling (MB 36b, 148), 15. Ihrh. ff. Wendling (LLandshut 16, fol. 103; LErd. 1, fol. 285; 4, fol. 439; 6, fol. 390), Wentling (Ap. S. 198). — Vom PN Wanilo, Wenilo, der Verkleinerungsform eines mit wan (Meinung, Hoffnung, Erwartung; nhd. „Wahn") gebildeten zweistämmigen Namens wie Wanpald, Wanpolt. Ein Uuenilo ist a. 842 Zeuge für Berg ­ hofen und Preisenberg (Bitt. 645) zusammen mit einem Ouilledelm, Engllpald und Cozolt (s. unter den ON Wicheling, Englpolding und Gosmehring; auch Sturm, Die Anfänge des Hauses Preysing, Register unter Wenilo); ein Ouanpald a. 845 Zeuge zu Griintegernbach für Vittlbach (Bitt. 669). Mit letzterem Namen ist gebildet Wampeltsham (D., G. Hausmehring), 4 km fö. von Wölling, urk. a. 1287 Wanpoltesheim (Althoh. Nr. 42). — Gr. Der Her ­ zog, Kloster Au am Inn. fWürgling, abgegangener Name, jetzt Einöde Berg, auch Gerichtmayr am Berg (M.-W. I, 380), G. Pfrombach, Pf. Langenpreising, a. 1482 Hanns Würglinger (LErd. 1, fol. 215), a. 1553 Georg Würg- linger auf ainer hueb, ist sein aigen (LErd. 4, fol. 345), a. 1602 Simon Würglinger zu Würling, sonst Grichtmair genannt, paut ain guet, sein dreu leben . . . sein aigen (LErd. 6, fol. 137). — Von ahd. wurgil, mhd. würgel^Würger, Henker. Wohl ehedem Amtshube einer Gerichtsperson (des Scherg- amtes Langenpreising?). Vgl. den ON Widldorf in Oberösterreich, ca. 1110 Wurgildorf: Schiffm. @. 116.] Zeilding (D., G. Moosen), ma. zäideng, 12. Ihrh. Zidelarn, Cidelarn, Cidlarn (QuEr. I, 256, 258, 261, 278, 289, 305; MB 9, 493), 14. Ihrh. Zewd- laren, (H.-St.-A., Kl. Lit. Seeon Nr. 12, fol. 44), Zeidlern (Sei. Nr. 351), 16./17. Ihrh. Zeylern, Zeil- lern (LErd. 4, fol. 483; 9, fol. 71). — Unechter ing-Name zu ahd. zidalari, mhd. zidelaere: „bei