- 21 — BA Dilshofen): an ein so starkes Fortleben eines romanischen Eigennamens kann nicht gut gedacht werden. Zur Lautentwicklung: Uebergang von n zu I findet sich u. a. auch im ON Prüfening bei Regensburg (ma. brifling) und Steffling (BA Traun ­ stein und Roding: urk. Stephaninga, Stevininga). — Gr. Der Herzog. Wimpasing (W., G. Ottenhofen, Pf. Forstinning), ma. rvirnpäseng, 12. Jhrh. Wintbozingen, Wintpozingen (Eb. III, 82, 83), 15./16. Jhrh. Wimpässing, Wim ­ pasing, Winpesing, Winpessing (Kl. Lit. Ebersberg Nr. 25, fol. 20; LSchw. 1, fol. 256; 3, fol. 304; Ap. S. 124). — Gr. Kloster Ebersberg. Wimpasing (W-, G. Lengdorf), 12. Jhrh. Wintpozzin- gen (MB 9, 448), a. 1234 Winpozinge (Mch. II, 1, p. 13); a. 1267 Wimpaising (Kl. Lit. Isen Nr. 1, fol. 11), ca. 1580 Wimpessing (Ap. 6. 196). — Gr. Kapitel Isen. Großwimpasing (Kd.) und Kleinwimpasing (D.), beide G. Inning am Holz, a. 1253 Wintpäzingen (Bitt. 1807b), a. 1291 Wintpoezingen (Kl. Lit. Wei ­ henstephan Nr. 11, fol. 25; vgl. Deutingers Beyträge VI, 48 f.), 15. Jhrh. ff. Win-, Wimpas(s)ing, Wim- possing, Wimpessing (LErd. 1, fol. 95; Deut. III, 372; OA 35, 298; 23, 332; Ap. <5. 193). — Gr. Kloster Weihenstephan, der Graf von Haag, die Preysinger zu Hubenstein, Stift St. Andreas zu Freising, Freisinger Baramt, die Zeilhofer. Die Frage der Wimpasing-Orte, die von mir in den allgemeinen Vorbemerkungen nach der damals noch vorherrschenden Ansicht von *winid-boz (—Wen ­ denknecht) abgeleitet und als „Siedlungen wen ­ discher d. i. slavischer Arbeitskräfte" erklärt wurden, hat inzwischen ihre endgültige und überzeugende Lösung gefunden durch einen Aufsatz von I. Schnetz in SONE III (1927), S. 108 ff. (mit Nachträgen von Schnetz, Reischl und Kaspers in SONE IV, 191 f; VI, 65 ff.): Wintpozingun bedeutet „bei den Leuten