13 u. Trotter in Verh. d. hist. Ver. f. Ndb. 64, S. 74, Anm. 28, weder auf Söllern, G. Inkofen, AG Moos ­ burg, noch auf Söllern, Pf. Petershausen, G. Jetzen ­ dorf, BA Pfaffenhofen, sondern hieher zu beziehen; das mitgenannte Zeizpoldesperga ist Maiselsberg Kw., G. Moosen, BA Erding), ca. 1125 Lolarefnf (Iraci. III, dir. 2), a. 1401 Solorn (Salpuech fand Johanns Gotzhawß, Stadtarchiv Erding, fase. 82, dir. 4), 15./16. Jhrh. Solam (LErd. 1, fol. 40; 4, fol. 472; UErd. Nr. 1813 u. 1815). — Unechter ing-Name. Der Erklärung mit dem ahd. Lehnwort 8olari — Söller, sonniges Obergeschoß aus lat. So ­ larium (so Wallner, Altbair. Siedelungsgeschichte S. 65; ders., Die ON des Bezirksamtes Pfaffen ­ hofen = 3. Heft der Veröffentlichungen des Heimat ­ vereins Pfaffenhofen a. d. Ilm 1932, S. 43 f.; so auch Bacherler im Sammelblatt d. hist. Ver. Eichstätt 88, S. 85) ziehe ich vor die Deutung * ze solarun = bei den Siedlern am sol, b. i. am Sumpf. „Solling liegt in einem sehr sumpfigen Tal." (Mitteilung des H. Kooperators Jos. Gammel-Dorfen.) — Gr. Stadtkirche St. Johann in Erding (Huebmaier), Propstei Berchtesgaden (Peuntner), Kloster Au a. Inn (Neumaier). Vgl. EErd. 4, fol. 472; 6, fol. Staffing (E. mit Kirche, G. Eibach), ma. stäffeng, a. 1267 Stauing [u = v] (H.-St.-A., Kl. Lit. Isen Nr. 1, fol. 3), ca. 1310 Staeffing (MB 36b, 146), a. 1450 Stafing (Kl. Lit. Isen 2, fol. 6), 16. Jhrh. Staefing, Stäfing (Deut. III, 378; LErd. 4, fol. 440; Kl. Lit. Isen 5, fol. 12; Ap. S. 198). — Vom ahd. Masku ­ linum stapho, staffo = Schritt, Stufe: „bei den Leuten auf dem Hügel (Geländestufe)". Staffing liegt sehr schön auf Höhe 491 m gegen 438 m des Marktes Dorfen. Wahrscheinlich ist auch unter a. 879 Staffelun (Hauth. II, S. 46) u. a. 924 Stafalon (Hauth. I, S. 107) Staffing zu verstehen (vom ahd. Maskulinum staphal, staffal — Staffel: „auf der Geländestaffel, auf dem Hügel"), wobei der Dativ Plural als Normalkasus der Ortsnamen ohne fach-