154 Religionsgenoss enschaften. Altes Klostergebäude in Traunkirchen, 1398. Intention ihrer Stifter schon vor vielen Jahren „ver¬ tuscht" und profanen Zwecken zugewendet worden, ein neuerlicher Beweis, wie sehr sich der Protestantismus in Gmunden eingebürgert hatte. Um nun diese, einem „Sacrilegium“ nicht ganz unähnliche Profanation strafe» und die Frevler zur Rückgabe Verhalten zu können, wendete sich das bischöfliche Ordinariat an den Salzamtmann Spindler, damit er ausforsche, ivie es jetzt mit diesen Stiftungen beschaffen wäre, wo sie hingekommen seien und wer sie innehätte. I47) Da stellte sich bezüglich der Truent'schcn Stiftung „ad fideles aniinas“ heraus, daß die zugehörigen, im Lande ob der Ens befindlichen Unterthanen unbekannt seit wann von einem Nachkommen des Stifters, Georg Tr ne nt zu Perntal, obderensischem Landrathe, usurpirt, die in Baiern gelegenen aber über Veranlassung des Passauer Bischofes wegen der in Gmunden herrschenden kirchlichen Häresie nach Andorf transferirt worden waren. Diese wie auch ein Theil der übrigen Benefieien kamen erst nach langjähriger Bemühung des Pfarrers Althamer wieder