516 O. H. L.: Entwicklung der Gesamtlage. hat uns das nicht. Auch kann durch die Presse alles so gemacht werden, daß Nachteile gemildert werden. „Trotz dieser Nachteile schlage ich den Rückzug in die Siegfried- Stellung im März vor, um Lage bei der 1. Armee zu bessern, vor allem aber, um Angriff an einer Stelle hinauszuschieben und operative Freiheit zu gewinnen und selbst angreifen zu können." Nachdem der Kaiser seine Zustimmung gegeben hatte, ging am 4. Februar nachmittags folgende Weisung der Ober st en Heeres- l e i t u n g an die Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht: „Seine Majestät hat Zurückgehen in Siegfried -Stellung (Al- b e r i ch1)) befohlen. Erster und letzter Alberich-Tag ist zu melden. Auf strengste Geheimhaltung bei allen beteiligten militärischen Stellen und Truppen ist mit allen Mitteln hinzuwirken." Damit war die Zurücknahme der Front für die 6., 1., 2. und 7. Armee befohlen. Die Vorbereitungen für die Durchführung wurden alsbald in vollem Umfange aufgenommen. Die Oberste Heeresleitung verlegte Mitte Februar ihren Sitz nach Kreuz- nach, zweite Staffel nach Bingen, nachdem sie fast zwei Jahre im Osten gewesen war, und brachte auch dadurch klar zum Ausdruck, daß der Schwer¬ punkt der militärischen Operationen nunmehr im Westen liege. <) Deckname für die Siegfried-Rückzugsbewegung einschließlich aller damit ver¬ bundenen Räumungsmaßnahmen. Für die Durchführung war ein Terminkalender nach „Alberich-Tagen" aufgestellt.