Gliederung des russischen Heeres. 351 8. Armee unter General Kaledin 12 Inf.-, 3 Kav. Div., 11. - - Sacharow 131/« 3 7. - Schtscherbatschew . 13 3 9. - - - Letschizki 11'/- - 5 50 Inf.-, 14 Kav. Div. Alle Kraft sollte auch weiterhin auf den Angriff zwischen Rokitno-Sümpfen und Karpaten vereinigt werden. Ein von der Nordfront vorbereitetes Unternehmen an der Ostsee-Kttste gegen Tuckum unter gleichzeitiger Landung bei Rojen wurde aufgegeben, die Gesamtfront nördlich der Sümpfe zur Nebenfront erklärt. Die Westfront sollte mit 3. und Besonderer Armee (zusammen 25 Infanterie-Divisionen) den Angriff gegen Kowel wieder aufnehmen. Bei der Südwestfront sollten nördlich der Karpaten, in der allgemeinen Richtung auf Lemberg, angreifen: die 8. Armee südlich an Wladimir- Wolynsk vorbei, die 7.mit dem linken Flügel auf Halicz; die 11. sollte sich dem Vorgehen anschließen. Die 9. Armee hatte in unmittelbarem Anschluß an das rumänische Heer über die Karpaten anzugreifen; sie hatte bei der Neueinteilung der Front ihren Rordflügel mit fünfeinhalb Divisionen ab- gegeben, als Ersatz sollte sie von der Nordfront zwei Divisionen nebst schwerer Artillerie erhalten. Der Beginn der Offensive war bei der Westfront auf den 28., bei der Südwestfront auf den 29. August festgesetzt, so daß er mit der Kriegs- eröffnung durch die Rumänen zusammenfallen mußte. Die eingeleiteten Kräfteverschiebungen kamen aber nicht rechtzeitig zum Abschluß, so daß die Südwestfront statt am 29. erst am 31. August antrat, die Westfront den Angriff auf den 6. September verschob. B. Das Ende der Brussilorv-Offensive. I. Die Rümpfe der Heeresgruppe Erzherzog Rarl^). Karten 4, 5,6 und Anlage 7. a) Maßnahmen der Heeresgruppe und die Ereignisse bei der ö.-u. 7. Armee. In den Karpaten waren die Kämpfe den ganzen August über niemals ganz zum Stillstand gekommen. Gegen Ende des Monats hielt die ö. - u. 7. Armee unter Generaloberst Freiherr von Pflanzer-Baltin mit Die Kämpfe der ö.-u. 1. Armee und der deutschen 9. Armee find im Rahmen des rumänischen Feldzuges geschildert.