Die Einstellung der Offensive. 575 noch den am Nordflügel der 4. Armee angesetzten Teilangriff durchzuführen, im übrigen aber die Offensive einzustellen und die 2. und 26. Infanterie- Division unverzüglich zur 2. Armee in Marsch zu fetzen1). Diese, die Süd- und die 7. Armee sollten sich bis zum Eintreffen der Verstärkungen und neuen Ersatzes darauf beschränken, die erreichten Linien auszubauen und unbedingt festzuhalten. Das glückte indessen nicht in vollem Maße. Bei der 7. Armee ,z. bis mußte die Gruppe Henriquez am 13. September in die alten Brückenkopf- ^.September, stellungen von Zaleszczyki zurückgenommen werden, bei der 2. der morgens in breiter Front durchbrochene Südflügel in die Linie Zarudzie—Lopuszno weichen. Diesem wurde die kombinierte Division Kroupa von der Süd¬ armee sogleich wieder zugeführt; die der Gruppe Czibulka allein verbleibende 32. Infanterie-Division hatte die Lücke zu sperren, die zwischen den inneren Flügeln der Süd- und 2. Armee durch das Ausweichen des Korps Marschall entstanden war. Tags darauf ging der Feind nach längerer Artillerievorbereitung, die sich stellenweise zum Trommelfeuer steigerte, mit starken Kräften zum An¬ griff gegen die ganze Front der S ü d a r m e e vor. Während er vom Korps Marschall unter schwersten Verlusten abgewiesen wurde und nur vorüber¬ gehend bei Worobijowka in die Gräben der Gruppe Czibulka eindringen konnte, gelang es ihm nachmittags, die Vrückenkopfstellungen des Korps Hofmann bei Vurkanow zu durchbrechen und auf dem westlichen Strypa- Afer Fuß zu fasien. Das hatte die Räumung auch der nördlich und südlich anschließenden Brückenköpfe zur Folge. Da die Südarmee auch jetzt wieder nicht über ausreichende Reserven zur Stützung des nur noch aus Trümmern bestehenden Korps Hofmann und zur Wiedergewinnung der Brückenköpfe verfügte^) und eine Cntlastungsoffensive ihres linken Flügels vorderhand nicht möglich war, so setzte auf Weisung der Heeresleitung General Freiherr von Pflanzer-Baltin Teile des mittlerweile bei Buczacz eingetroffenen VI. Korps am 15. September beiderseits der Strypa zum Flankenstoß nach Norden an. Der Angriff der östlich des Flusses auf Dobropole vorgehenden ungari- >s. und schm 37. Infanterie-Division kam zwar nach anfänglichem Raumgewinn vor i«. September, rückwärtigen feindlichen Stellungen zum Stehen, brachte dem Korps Hof- mann aber doch insofern eine fühlbare Entlastung, als der Gegner seinen Schwerpunkt nunmehr gegen den linken Flügel der 7. Armee verschob. Am 16. September sollten die westlich der Strypa bis Kotuzow gelangten Teile i) 0.571. -’) Die westlich von Podhajce in der Ausladung begriffene ung. 39. Z. D. war noch nicht verwendungsbereit.