492 Die Herbstschlachten an der italienischen Front vorwärts, und bei Zagora wiesen die Dalmatiner des Bataillons 11/22 in den ersten Nachmittagsstunden den feindlichen Angriff mit Handgranaten ab. Damit endeten im Abschnitte der k. u. k. 1. GbBrig. die Angriffs¬ handlungen der Italiener. Lediglich die Artillerie führte auf beiden Seiten mit wechselnder, ab und zu großer Heftigkeit den Kampf bis in die ersten Dezembertage fort. Die Zangenangriffe des XL und des XIII. Korps der Italiener gegen den Mt. S. Michele (18. bis 26. November) Nach nur eintägiger Kampfruhe, die das k. u. k. VII. Korps zu Ablösungen innerhalb der 17. ID. benützte, setzte schon am 17.November früh die Beschießung seines ganzen Abschnittes durch schwere Geschütze und Minenwerfer wieder ein und dauerte bis zum Abend fort. Die da¬ durch angekündigten feindlichen Angriffe veranlaß ten das 5. Armee- kmdo., dem VII. Korps die drei restlichen, bei Temnica befindlichen Bataillone der 187. IBrig. zu unterstellen. Mit der Auslieferung, die am 18. November nach der winterlichen Regen- und Sturmperiode eintrat, nahm auch die Hauptkraft des Herzogs von Aosta den Kampf um den Mt. S. Michele wieder auf. In der feind¬ lichen Gruppierung war keine wesentliche Änderung au verzeichnen. Den entscheidenden Schlag hatte abermals das XI. Korps beiderseits des Mt. S. Michele zu führen, indes das anschließende XIII. Korps mit seinem linken Flügel im Räume östlich von der Ruinenhöhe -<¡>-143 unterstützend eingreifen sollte. Jedes der beiden Korps verfügte über eine Brigade und außerdem noch über einige Bataillone als Reserven. Das italienische 3.Armeekmdo. hatte weiters je eine Brigade bei Versa und Chiopris als Verfügungstruppen stehen. Der Südflügel der 3. Armee, das VII. Korps, war an den Kämpfen, abgesehen von einem Angriffsunternehmen, das am 22. November bei Selz stattfand, nicht beteiligt. Die Verteilung der Kräfte der k. u. k. 5. Armee auf der Hochfläche von Doberdò war ebenfalls im großen unverändert geblieben. In den nun beginnenden Kämpfen verfolgte der Feind bis zum 'Ende der Schlacht immer wieder die gleiche Taktik. Um kleiner örtlicher Vorteile willen vereinigte er das Feuer seiner die vorspringende Karsthochfläche um¬ säumenden Geschützmassen und Minenwerfer auf schmale Fronträume der öst.-ung. Stellungen so lange, bis alle Anlagen vollständig zerstört und die Besatzung weggefegt zu sein schienen. Dann besetzten feind¬