Die Doppelaufgabe der Armee Puhallo 625 der deutschen Division schon auf dem südöstlich von Góry gelegenen Hügelkranz ein. Dagegen gewannen die westlich vom Wieprz angreifen¬ den deutschen Korps, obwohl sich hier auch das II. sib. Korps entgegen¬ stemmte, neuerlich beträchtlich an Boden und standen am Abend bei Czçstoborowice und Olszanka. iSeit dem 16. hatten sie bei Gefangennahme von 15.000 Mann einen 32 km breiten und 12 km tiefen Einbruch in die Front der russischen 3. Armee verursacht, ohne diese allerdings völlig zu sprengen. Dennoch sollten die Opfer nicht vergeblich gebracht worden sein. Der Angriff der Bugarmee, den der linke Flügel des Korps Winckler, die 81. RD., schon vom 15. an zu begleiten hatte, war nach den ersten Erfolgen, nach der Wegnahme des stark befestigten Dorfes Werbkowice durch das Korps Gerok sowie nach Erstürmung der Friedhofshöhe bei Zaborce und von Teilen des Ortes Berescie durch das Beskidenkorps, vor der feindlichen Hauptstellung ins Stocken geraten. Auch der Einsatz der 1. ID. im Bereiche des Korps Gerok konnte daran nichts ändern. Bis zum 18. Juli abends gelang es der Bugarmee nirgends, die feindlichen Linien zu durchbrechen. Auch vermochte sie ihre Front nicht in die Höhe der Stoßgruppe der 11. Armee vorzubringen, was vielleicht zum Teil darin seinen Grund hatte, daß sie nicht vom Beginn des Angriffes an durch die 1. Armee hatte unterstützt werden können. Die Eroberung von Sokal durch die k. u. k. 1. Armee (15. bis 18. Juli) Die mit der Sicherung des Vorstoßes Mackensens gegen Störungen von Osten her beauftragte 1. Armee (S. 612) sollte ihre Aufgabe in zwei¬ facher Weise lösen. Mit dem rechten Flügel hatte sie im Anschluß an die 2. Armee den Bug von D^b bis 2d±ary zu sichern und sich in den Besitz der rechtsufrigen Höhen bei Sokal und Zdzary zu setzen, „um sich auf diese Weise durch Gewinnung von Brückenköpfen auf diesem Teile ihrer Front Operationsfreiheit zu verschaffen". Der linke Armeeflügel hatte „baldmöglichst aus der Linie Zdzary—Kosmow in Richtung Wladimir- Wolynski vorzustoßen, um eine Einwirkung des Feindes aus dieser Gegend gegen den rechten Flügel und die Flanke der Bugarmee mit Sicherheit abzuwehren". Die Verbindung zwischen beiden Gruppen sollte das Ka¬ valleriekorps Heydebreck aufrechthalten. FZM. Puhallo betraute mit der Sicherung am Bug das II. und das I. Korps. Der Führer des I. Korps, GdK. Karl Kirchbach, wurde im be¬ li 40