Der Angriffsplan Pflanzer-Baltins 613 wurde der Angriff zwischen Strypa und Sereth auf Buczacz und Czort- ków vor gezeichnet. GO. Woyrsch sollte ein Abziehen russischer Heeres¬ körper auf das rechte Weichselufer verhindern und selbst mit starkem rechtem Flügel im Einklang mit der 4. Armee vorgehen, wobei er darauf bedacht zu sein hatte, auch über die Weichsel hinweg angreifen zu können. Der Angriffsbeginn wurde Mackensen, Woyrsch und Pflanzer- Baltin überlassen. Die Verdrängung der Russen aus dem Weichselbogen Die Dniesterkämpfe vom 14. bis zum 19. Juli Hiezu Skizze 33 Die zwei ersten Kampftage Die der 7. Armee aufgetragene Aufgabe eines Vorstoßes bis Buczacz und Czortków gedachte GdK. Pflanzer-Baltin durch einen zangenartigen, aus zwei Fronten angesetzten Angriff zu erfüllen. Den Hauptstoß bei dieser in der Nacht auf den 14. Juli zu beginnenden Kriegshandlung hatte das III. Korps, FML. Krautwald, zwischen Strypa und Sereth in der Richtung auf Tluste zu führen, wozu ihm auch die Masse der Armeereserven (9., 12. IBrig. und Brigade Obst. Kuhn, insgesamt 14 Ba¬ taillone) unterstellt wurde. Das Schwergewicht war hiebei auf den Übergang im Dniesterabschnitt Iwanie—Uscieczko zu legen. Rechts vom III. Korps sollte die Korpsgruppe FML. Benigni mit der 3., der 6., der 8. und der 10. KD. in den Rücken der russischen 9. Armee vordringen. Um das Vorbrechen dieser gewaltigen Masse von 9600 Reitern zu er¬ möglichen, hatten die 6. ID., FML. Schönburg, und die Fußabteilungen der Kavallerie di visionen in der Dniesterschlinge bei Doroschoutz den Fluß zu überschreiten und die russische Aufstellung zu durchstoßen. Durch die geschlagene Bresche sollte dann das Reitergeschwader auf dem östlichen Serethufer bei Sicherung gegen Chotin und gegen Kamieniec- Podolski nach Norden ausschwärmen. Die 6. ID. hatte in einem auf dem nördlichen Dniesterufer vorgebauten Brückenkopf der Reiterei als Rück¬ halt zu dienen. Den Nebenangriff auf Buczacz hatte die durch Teile der 15. ID. auf 16 Bataillone und 15 Batterien verstärkte 36. ID. des XIII. Korps, FML. Schreitter, aus westlicher Richtung über die untere Zlota Lipa zu