98 Schutz eine englische Jnfanteriewelle nach der andern den Trichtern entstieg. Die Luft war angefüllt von kugelspeienden Jagdfliegern. Tanks krochen hin und her. Den englischen Jnfanteriewellen folgten dichte Kolonnen, bereit, sich zu entwickeln, sobald es vorn eine Stockung geben sollte. Zwei Stunden lang wogte die Jnfanterieschlacht auf und ab. Bis zu sieben Angriffe wurden hintereinander auf ein und denselben Trichterkomplex vorgetrieben. Da mischten sich schließlich die Elemente in den Kampf. Gegen ö Uhr nachmittags schlug das Wetter aus lähmender Schwüle in Regen und Sturm über. Das zuckende Schlachtfeld verhüllte sich langsam. Wasser füllte die Trichter bis fast zum Rand. Um 7 Uhr abends muhten die letzten englischen Jagdflieger ihr Handwerk aufgeben. Der Regen fiel aus geöffneten Schleusen. Die In- santerie vermochte sich kaum noch zu bewegen. Roch einmal verbiß sich der Engländer um 8 Uhr zu einem ver- zweifelten Angriff auf breiter Front. Es half ihm nichts, feine Stoßkraft war gebrochen. In Schlamm und Regen versank die wilde Schlacht des 27. August. Erreicht war nichts. In später Nachtstunde versuchte die 32. Jns.Div., die Ermattung der Angreiser ausnutzend, den Nordwestzipfel des Herenthageparks wieder¬ zunehmen. Der Angriff gelang. Eine Stunde später schritten die Engländer zum Gegenstoß. Nach kurzem Ringen war der Parkzipfel wieder in ihrer Hand. i