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ier Rettung des
i\r| runuftltCt
^Schnitzaltares!
„wenn man nun mich um ein kunstuctei
über den ganzen klltar fragen würde, so
müßte ich antworten: Lr ist nicht etwa
ein Kunstwerk gut für eine Zeit, einen Grt
oder für seine klrt, sondern ein Kunstwerk
ersten Ranges, ein Kunstwerk des gesamten
deutschen Volkes aus der Zeit seiner schönsten
kunstblüte." Bdalbect Stifter.
Noch bis vor weniger als einem Menschenaltec
nur einigen Kunstfreunden bekannt, wirs heute der
von christoph von Zelking gestiftete, bei dessen Tode,
1491, jedoch noch nicht vollendete Hochaltar der
Pfarrkirche zu Kefermarkt weithin als eines der wert¬
vollsten Kunstgüter Gberöstecceichs angesehen. Nus
allen Gebieten, auch den entferntesten, in denen der
Sinn für die deutsche Kunst des Mittelalters lebendig
ist, strömt nun alljährlich eine kaum übersehbare
Schar Begeisterter in den abseits vom tzauptoerkehr
gelegenen Grt, jene einzigartige Schöpfung anzu¬
staunen, in der seltene Meisterschaft tiefstem religiösem
Empfinden Dauer verliehen hat.
Seit den fahren, da Stifter durch sein tatkräftiges
Eingreifen dieses Hauptwerk spätgotischer Bildschnitzer-
kunst vor dem anscheinend unaufhaltsamen verfall
bewahrt und es von späterem entstellendem klnstrich
befreit hat, war es immer wieder nötig, dem weiter-

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