und über 1300 Mannzu Gefangenen gemacht und 2 Maschinen-
gewehre erbeutet. Westlich von Wilejka wird unser Angriff
fortgesetzt; südlich von Smorgon wurden starke feindliche Gegen¬
angriffe abgewiesen. Zwischen Krewo—Wischnew machten unsere
Gruppen Fortschritte. Der rechte Flügel und die
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls
Prinz Leopold von Bagern
haben die Westufer des Bjemen bis Lchtschersfg, des Serwetsch
und der Schtschara vom Feinde gesäubert. Östlich von Bara-
nowitschi hält der Feind noch kleine Brückenköpfe. Der Kampf
auf der ganzen Front ist im Gange.
Oberste Heeresleitung.
27. September.
Reue Durchbruchsversuche der französisch-englischen Armee
in Frankreich. — Reue für die deutschen Gruppen günstige
Kämpfe um Dünaburg. — Glücklicher Fortgang des deutschen
Vorstoßes in Rußland auf der Linie Raroczsee—Smorgon—
Wischnew. — Erstürmung der Brückenköpfe von Varanowitschi.
— Die Verbündeten erzwingen den Übergang über den Stgt. —
ön Ostgalizien, in Wolhynien kommt die russische Offensive zum
Stillstand. — Ausstand der Hafenarbeiter in London. — Erneuter
Druck der Alliierten auf Bulgarien. — Der deutsche Reichs¬
kanzler in Dresden.
W e st l i ch e r Kriegsschauplatz.
Großes Hauptquartier, 28, September. (W. G. B.) Der Geg¬
ner setzte feine Durchbruchsversuche auch gestern fort, ohne irgend¬
welche Erfolge zu erreichen. Dagegen erlitt er an vielen Stellen
sehr empfindliche Verluste. Bei Loos unternahmen die Engländer
einen neuen Gasangriff; er verpuffte völlig wirkungslos. Unser
Gegenstoß brachte neben gutem Geländegewinn 20 Offiziere,
750 Mann an Gefangenen, deren Zahl an dieser Stelle damit auf
KricgS-KnIcndcr 55.
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