Volltext: Abbildung der inn- und ausländischen Bäume, Stauden und Sträuche. Erster Band. (1 / 1792)

T A' B. 42 & 43. 
ANNONA GLABRA. 
Der gblatteFlaschenbaum 
COROSOLIER GLABRE.. 
—X Baum hat das naͤmliche Vaterland wie der vorhergehende. 
Er unterscheidet sich durch seine kleinern, glattern Blaͤtter, durch seine Bluͤthen, und Fruͤch⸗ 
te vom ersten. 00 
Der Stamm hat eine braune glatte Rinde, die an den Zweigen von hellerer Farbe ist. 
Die Blumen sind blaßgruͤn, bestehen aus drey schmalen, laͤnglichten aͤußern, und soviel in—⸗ 
nern Blaͤttern, die auf einem Stiele stehen. Es kommt eine Blume nach der andern im May 
hervor, und sie neigen sich abwaͤrtt. 
Die Fruͤchte sind theils kegelartiger, theils herzfoͤrmiger Gestalt, schuppicht, ziemlich groß, gelb⸗ 
grünlichter Farbe, und saͤuerlichten Geschmacks. Sie enthalten mehrere eyrunde violetbraune Saa— 
menkoͤrner, die im Oktober zeitig werden. 
Dieser Baum waͤchset ebenfalls, wenn er nur Winterszeit wohl verwahret wird, ziemlich 
geschwinde, und erreicht binnen 10—12 Jahren die Hoͤhe von s bis 10 Fuß. Er wird eben so ge— 
pflanzt und gewartet, wie der vorhergehende. Was uͤbrigens vom ersten Gewaͤchse dieser Art ge⸗ 
sagt worden ist, gilt auch von diisen. 
Anmerkung zu den Buchstaben. 
z. Der Zweig sammt Frucht und ausgewachsenen vollkommenen Blaͤttern. 
d. Ein Saamenkernr. 
—. Die Halbscheid des Saamenkerns sammt Marf. 
J. Der auf Tab. 43. abgebildete Zweig sammt Bluͤthe und Blaͤttern. 
) 
Ist ebenfalls aus dem Hochfuͤrstl, Lichtensteinischen Garten in der Raabengasse zu Wien zum Abbilden genom⸗ 
men worden.
	        
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