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Vlaldwand erring mit Verirrung nach
TÜ allem.
Leitspruch. yjje e(ne Blüte im Mai
blättert sich auf der Tag
und zeigt seine nackende Schönheit der Sonne.
Zunächst eine kleine Belehrung und Unterweisung
für Bergfahrer und Wanderers. Bei meinen Berg¬
fahrten und Wanderungen habe ich mir stets zuerst
an der Hand meiner guten Sonderkarten (Maßstab
\ : 75.000, d. h. jedes Zentimeter Kartenlänge
entspricht 750 m Länge im Gelände) und Hilfsbücher
einen Plan zurecht gelegt: Dauer und Länge der
Bahnfahrt; 2. Länge und Dauer der Fußwanderung;
3. Ginkehr, Übernachtung und Aufenthalt; Sehens¬
wertes in geschichtlicher, wissenschaftlicher, künstlerischer
— persönlicher Beziehung . . . Der erste Punkt
erledigt sich mit zur Hilfenahme der Fahrpläne; der
zweite mit der Kettle. Mit dem Maßrädchen fahre
ich die Strecken ab, stelle die Weglänge fest. Sodann
stelle ich durch genaue Lesung der Karte die Be¬
schaffenheit des Geländes fest, um zu ersehen, wie
viel Zeit ich zu der gewöhnlichen Kilometerzeit
zuschlagen muß. (Auf ebenen oder nahezu ebenen
Wegen legt man einen Kilometer in etwa \2 Minu¬
ten zurück; bei gemächlichem Schreiten braucht man
') Ausführlicheres enthält das Schriftchen von A. Kolbe
„tvie findet sich der Tourist im Gelände zurecht?"