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im gequälten Herzen zu hemmen?
Wo gegen mich selber
ich sehrend mich wandte,
aus Ohnmachtsschmerzen
schäumend. ich aufschoß,
wütender Sehnsucht
sengender Wunsch
den schrecklichen Willen mir schuf,
in den Trümmern der eignen Welt
meine ew’ge Trauer zu enden: —
da-labte süß
dich selige Lust;
wonniger Rührung
üppigen Rausch .
enttrankst du lachend
der Liebe Trank, —
als mir göttlicher Not
nagende Galle gemischt ?
Deinen leichten Sinn
laß dich denn leiten:
von mir sagtest du dich los.
Dich muß ich meiden,
gemeinsam mit dir 0
nicht darf ich Rat mehr raunen;
getrennt, nicht dürfen
traut wir mehr schaffen :
so weit Leben und Luft, a
darf der Gott dir nicht mehr begegnen!
Brünnhilde.,
Wohl taugte dir nicht
die tör’ge Maid,
die staunend im Rate
nicht dich verstand,
wie mein eigner Rat.
nur das eine mir riet:
zu lieben, was du geliebt.
Muß ich denn scheiden
und scheu dich meiden,
mußt du spalten,
was einst dich umspannt,