Full text: Weil ma' in d' Welt taug'n!

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Sö Hmrschichtö. 
sockst 1 denn heut inehr iimananda? 
Schau, wie sö d'Nachbau'ndirna drahn. 
A Mensch mit'n Rast'n volla Gwanda, 
A so da umananda zahr'n? 
Lbbs feihlt da! VOos dö druckt sag's aua, 
wann a da rath'n und helf'n kan. — 
„Da gaht's koa X^tlf und Rath'n nöt Baua," 
Soat's Mensch und draht sö schnell davan. 
Draf in da Rauhnacht^ zwisch'n Bet'n, 
Is 's hoamlö intan ^ollabaur.^ 
Mecht's L^ündal heut zun Bell'n nu nett'n? 
wo d'Hund herbell'n, dort 's Büebal kam. 
So lang das 's läut'n, beit'lt 's d'Stauan, 
So lang das 's läut'n, nixsö meldt, — 
wier 's traurö wögzoigt vö da Stauan, 
In nied'n k^of a L^und rebellt. 
\ traurig herumstehen, kränkeln. 2 einsam herumziehen. 3 beson 
dere, spukhafte Nächte (Nacht auf hl.3 König, Weihnacht). H Hollunder 
5 zwingen.
	        

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