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Ein weiterer Mt der Humanität war ferner die am 11. August 
zum Besten der durch Brand verunglückten Familie der Nabenmühle 
veranstaltete Akademie. 
Am 4. Oktober unternahm der Verein zu Fuß einen Aus 
flug nach der Rabenmühle. 
Eine Cäcilien-, ferner die S i l v e st e r- und endlich eine 
Josefifeier wurden im Vereinslokal im engeren kreise begangen. 
7. Vereinsjahr 1867/68. 
Mehr als bisher wurde der Verein in diesem Jahre durch 
Besuche von Gesangsgeuossen in Anspruch genommen. 
Am 16. Mai gaben sich die Nachbarvereine von Ischl und 
Vöcklabruck in Gmunden ein Rendezvous, an welchem sich auch 
unser Verein beteiligte. 
Wahrhaft erhebende, unvergeßlich bleibende Liederfesttage 
waren der 15. und 16. August, an welchen Tagen der Gmunden 
ehrende erste Besuch des Wiener Männergesangvereins 
stattfand. Bei dem Konzerte sowohl, als der demselben folgenden 
Liedertafel konnte die Wunderburg kaum die Menge der andächtigen 
Zuhörerschaft fassen. Ein am zweiten Tage zu den Langbathseen 
unternommener höchst gelungener Ausflug machte unsere Gäste mit 
dem schönsten unserer benachbarten Gebirgstäler bekannt. 
Am 24. September hielt die Liedertafel Frohsinn aus 
Linz auf einer Touristenfahrt nach dem Schafberg in Gmunden 
Einkehr und brachte mit unserem Verein einen Abend bei frohem 
Liedersang auf der Wunderburg zu. 
An Stelle des aus dem Verein scheidenden Friedrich Stad 
ler wurde am 16. Oktober Chorregent Josef Stagl zum Chor 
meister gewählt. 
Eine gemütliche Silvesterfeier versammelte die Gönner des 
Vereins im „goldenen Löwen". 
8. Vereinsjahr 1868/69. 
Dem Auf- und Niedergehen der Schicksalswogen ist nichts 
mehr unterworfen, als das Gedeihen von Vereinen, in denen nament 
lich bei gezählten Kräften der unausbleibliche Wechsel der Mit 
glieder von größtem Einflüsse ist. So war es dem Männergesang 
verein in diesem Jahre beschieden, sich in seinem öffentlichen Auf 
treten eine große Enthaltsamkeit auferlegen zu müssen. Erst den 
letzten Monaten des Vereinsjahres war es vorbehalten, dem Vereine
        

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