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In allen Befehlsstellen, in allen Unterständen und
Stollen wird der Befehl aufgenommen und weiter
gegeben. Er wird von Schulterwehr zu Schulter
wehr weitergeflüstert, weitergeraunt:
„ ruft uns der Befehl Seiner Majestät
des Kaisers und Königs zum Angriff!"
Die Männer an den Geschützen halten ein. Das
Aufstapeln und Zurechtlegen der Munitionsmenge
für den ersten Tag hat ihnen den Schweiß aus die
Stirne getrieben. Sie stehen jetzt und vernehmen es:
„ es gilt, den Feinden zu zeigen, daß der
eiserne Wille zum Siege in Deutschlands Söhnen
lebendig geblieben ist "
In engen Stollen hocken die Männer des Sturm
bataillons. Auf den jungen, entschlossenen Gesichtern
liegen die Schatten der breitgeschweiften Stahlhelm
ränder. Spannung in aller Augen.
,, und daß das deutsche Heer, wo es zum
Angriff schreitet, jeden Widerstand überwindet!"
Pioniere arbeiten draußen am Drahthindernis.
Jetzt erst, in letzter Minute, werden die Gassen in das
Stacheldrahtgewirr vor den Stellungen geschnitten.
Und auch hier raunt und flüstert es von Gruppe zu
Gruppe:
„ daß jeder an seiner Stelle sein Höchstes
daransetzen wird "