Volltext: Die Feldzüge von 1799 in Italien und der Schweiz ; 1 (5 : 1 ; / 1833)

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letztere Maaßregel, deren auch Jomini, aber freilich mit 
einer absichtlichen Zweideutigkeit erwähnt *), würde, wenn 
sie gegründet ist, zusammengenommen mit der am 6. er¬ 
folgten freiwilligen Räumung der Stellung, vcrmuthen 
lassen daß es Massen« zuletzt schon nicht mehr mit der 
Vertheidigung derselben recht Ernst gewesen wäre. 
So waren die Verhältnisse des französischen Feld- 
Herrn, als der Erzherzog sich mit dem Entschlüsse zu einem 
entscheidenden Gefecht den 3. Juni bis zur Glatt vorge¬ 
schoben hatte. 
Der Erzherzog giebt die Macht welche sich unter sei¬ 
nem und Hotzes Befehl zur Stelle befand,., auf 53 Ba¬ 
taillone und 67 Schwadronen an. Ursprünglich hatte die 
Streitkrafc dieser beiden Feldherren aus 87 Bataillonen 
und 176 Schwadronen bestanden; 18 Bataillone und 
64 Schwadronen standen unter Starray im Schwarz¬ 
walde, 6 Bataillone und 6 Schwadronen in Graubündten; 
dies läßt noch 59 Bataillone und etwas über 100 Schwa¬ 
dronen; wäre also durch die Unglücksfälle Auffenbergs die 
Anzahl der Bataillone nicht verändert, so würden sich noch 
6 Bataillone und 46 Schwadronen auf dem rechten Rhein¬ 
ufer befunden haben. Daß es sich mit der Infanterie so 
verhalten hak ist ziemlich gewiß, aber von den 46 Schwa¬ 
dronen waren vermuthlich noch andere Entsendungen ge¬ 
macht deren der Erzherzog zu erwähnen vergessen hat, 
namentlich scheint Bellcgarde mit etwas mehr Kavallerie 
nach Italien gekommen zu sein als er ursprünglich besaß. 
Jene 53 Bataillone und 67 Schwadronen werden 
wir etwa auf 60,000 Mann annehmen können, denen der 
General Massen« nur sein Hauptkorps nebst den Divisionen 
*) Pag. 252.
	        
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