Full text: Dritte Folge (Dritte Folge / 1922)

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ängstlr knozn f ollsand banand, als wann s' äsn 
Sitzfleisch Heahneraugn hättn. Wias Enns zua- 
kemman, gibts schan den erstn Anstand. A Mit- 
roasada fragt 's Nandl, was denn hinfahrt. 
„Af Wean!" fagts. 
„Da fahrn ma mitanand," moant a und lögt 
ihr gfpoaßhalba fei Hand af d' Kniafcheibn. 
Wia das da Hiasl stacht, kimmt eahm fchan 
d' Gall. „Sä," sagt a, „habn S'^ Eahna wo anders 
an, wann S' nöt guat fitzn!" 
„Na, na, na," röd dar anda dagögn, „wann 
i gwißt hätt, daß f so gspitzade Knia hat, hätt i 
eh nöt hinglangt!" 
Olls lacht und 's Nandl kriagt va laut« Schama 
a Gficht wia a glüatade Herdplattn. 
Z' St. Balta^ steign f' um dö zwoa; fö mögn 
nöt dableibn und da Hiasl schaut ban Aussteign 
nu amal af den angradign Kuntn z'ruck, als 
wann an mitn Augnan dastöcha wollt; abar der 
lacht netta dazua. 
Sö kräuln va oan Wagn in den anan, weils 
gern a gmüatlichas Platzl hättn, doh es nutzt nix, 
sö müassn si schan wreda wo einizwänga lastn. 
A junga Bursch ruckt glei und zoagat in Nandl 
das laar Banköck, goddakoat" für dih wa schan 
Platz da. 
's Nandl zoicht schan d' Kittln z'samm, damits 
eahms nöt vafitzt, aba da Hiasl packts glei ba da 
1 Haltens. — s St. Valentin. — 3 gewissermaßen.
	        

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