rrowitz zu decken. Den Raum von Burdey westwärts
bis Russisch-Banilla am unteren Czeremosz besetzte
die westliche Gefechtsgruppe unter
Oberstleutnant Tomaskiewicz. Sie bestand aus dem
bisher von Oberstleutnant Tomaskiewicz geführten
halben Marschbataillon III/41, den Bataillonen
Lackinger und Trobey, einer Pionierabteilung und
einem Reiterzug.
Mein Kommando blieb aus taktischen Gründen
— Ausdehnung der Front über 80 Kilometer, zen¬
trale Lage hinter der Pruth- und Czeremosz-Linie —
in Oberwikow, von wo aus ich jeden Punkt der Ge-
samtsront in zwei bis drei Stunden erreichen konnte.
Gendarmerieposten mit verringerten Ständen wurden
bis ans Pruthufer vorgeschoben.
Anfangs November stellte mein Kundschafts-
dienst fest, daß mir gegenüber mehr als drei rustifche
Divisionen unter den Generalen Stachowitz, Lauren-
tiew und Arjntinow versammelt waren.
Einer umfangreichen Radiodepesche entnahm ich
die Absicht des rangältesten Divisionärs Arjntinow:
daß er die vorteilhafte Lage in Ostgalizien für die
Wiederervberung von Czernowitz auszunützen ge¬
denke und von Westen her, im Abschnitt der Czere-
mosz-Brücke bei Waschkoutz, eine weitgehende Um¬
fassung meiner linken Flanke beabsichtige.
In Ostgalizien war nämlich die Armee Pflanzer-
Baltin von der russischen Übermacht in die Kar¬
pathen zurückgedrängt worden; sie hatte nunmehr den
Abschnitt vom Uzsoker Sattel bis zur rumänischen
Grenze zu decken.