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Der bisherige K. 5rattz = Stollen dagegen hieß vom
gleichen Jahre an K. Maria Theresia-Stollen?)
Z>as unter K. 3ofef II. eingeführte Verprovian-
tirungssystem schuhte in jener traurigen Krtegsperio6e
5ie Arbeiter des Salzkammergutes, welchem vom Jahre \8\6
bis J823 6er von Aussee nach Gmunden versetzte Josef
LenobleLdler von Ldlersberg, einer der bedeutendsten
L^alurgen, als Salzmntmann vorstand, wenigstens vor allzu¬
großer Noth.
Ischl als Ciim-t.
(vom Jahre 1(822 bis H828.)
Run begann jene denkwürdige Zeit, in welcher Ischl
ans der stillen Verborgenheit eines bescheidenen Salzkammer-
gutsortes in die Reihe jener segenspendenden Heilbäder
trat, welche sich alljährlich größerer Beliebtheit erfreuten.
Die Anregung zu diesem Schritte ging von zwei
Männern aus, deren Verdienst in alle Ewigkeit unbestritten
bleibt. Ls sind dies die Doktoren Josef Götz und
Wirer von Rettenbach.
Ferdinandus Magnus Dux Hetruriae — Antonius et
Theresia — Principes Saxoniae perlustraverunt —
Salinarum montes — anno Domini MDCCCXIV." — Darunter
stehen die Verse: „Franz, der Beste aller Väter — Deutsch¬
lands Stolz, Luropens Retter — der des Feindes Macht
gedämpft — und die Friedenspalm erkämpft — ist mit Anton,
mit Theresen — Ferdinanden hier gewesen."
>) Im Jahre 1809 wurde durch den Jsch,er Waldmeister Franz
Pfifferling jene steinerne Klause in Gberweißen-
bach erbaut, welche seit dem am 25. August H8J9 erfolgten
besuche des Hofkammerpräsidenten <£borin<fv = KIaufe
heißt.