Volltext: Die Lehren des Krieges [1]

steckt ein Fehler, man kann nicht Gott einen guten Mann 
sein lassen und im übrigen tun, was man will. Napoleon 
hat gesagt, Gott sei immer mit den starken Bataillonen. Auch 
in seiner Rechnung war ein Fehler, er hat solange aus die 
starken Bataillone gepocht, bis er den Unwillen der ganzen 
Welt erregt hat und die starken Bataillone gegen ihn waren. 
Wir müssen stark sein und gerecht. Das Recht, das 
den Schwachen stark macht, macht den Starken stärker. Man 
sagt, in diesem Kriege werde siegen, wer die stärksten Nerven 
hat; ja, aber über den Nerven ist der Wille und über dem 
Willen das Gewissen. Das haben unsere Altvordern gewußt, 
als sie im Gottesurteil fast unmögliche Proben forderten. 
Es war reichlich Aberglaube in ihrer Meinung, aber es war 
in ihr auch die heilige Erkenntnis von der Macht des 
Rechtes. Dieser Krieg ist ein Gottesurteil der Geschichte, 
in welchem Deutschland und Österreich-Ungarn eine Probe 
bestanden haben, die über alle Vorstellung des Möglichen 
geht. Sie danken es der aufbauenden Kraft ihres Gewissens. 
In diesem Zeichen werden sie siegen!
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.