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Die weiten Hallen ragen 
Jn stolzer Majestät, 
tüie vom gewalt’gen Hauche 
Der Ewigkeit durchweht. 
Das ist fürwahr ein Wohnsitz 
Für Gottes Herrlichkeit, 
Dor dem die Welten stehen 
Jn Diensten allezeit; 
Dor dem die Sterne tanzen 
Den Reigen spät und früh, 
Dor dem die Sphären klingen 
Jn ew’ger Harmonie. 
Zu dieser heil’gen Stätte 
Des Tages £ärm nicht dringt, 
Und nur das dreimal heilig 
Dem ew’gen Gott erklingt. 
Und was dein Herz da draußen 
Mit bunter Tust umquillt, 
Verwehet und versinket 
Hier wie ein Schattenbild. 
Jn dir mit stillem Glanze 
Geht auf des Friedens Stern, 
Du fühlst, nicht für die Erde 
Bist du —, du bist des Herrn! 
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