Full text: Die Pasubio-Kämpfe 1916 - 1918

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eckes, dessen eine Seite die Hauptstellung war und dessen beiden anderen 
Seiten die Laufgräben bildeten. An der Spitze des Dreieckes lag die 
Vorstellung, deren Besatzung aus einem Unteroffizier und 4 Mann bestand 
und alle 12 Stunden abgelöst wurde. 
Von der Hauptstellung aus konnte man zwar das ganze Vor¬ 
feld übersehen, der Eselsrücken aber lag für die Wirkung der Schu߬ 
waffen und für die Beobachtung in einem toten Raum. Dies war auch 
der Grund, warum man an den Rand der Platte eine Feldwache vor¬ 
geschoben hatte. 
Die Länge der Platte von der Vorstellung bis zu ihrem nördlichen 
Teil, den sogenannten ,,Hals", betrug annähernd 200 Meter und die Breite 
Blick von Mte, Buse (2088) auf den rückwärtigen Teil 
der österreichischen Platte. 
dort, wo die Hauptstellung verlief, wie bereits erwähnt, etwas über 
80 Meter» 
Die Kavernen gewährten zwar Schutz gegen eine Beschießung, doch 
hatte die Anlage der Eingänge den Nachteil, daß die Besatzung nicht 
genügend rasch aus ihnen herauskommen konnte. Man war beim Bau 
gezwungen gewesen, vorerst in die Tiefe zu graben, um einerseits auf festes 
Gestein zu kommen, andererseits die Höhen der Kavernen und die nötige 
Dicke der deckenden Gesteinschichte zu erreichen, dann erst konnte 
man an die Aushöhlung schreiten. Auf diese Weise bekamen sie die 
Gestalt eines großen Fuchsloches, dessen schlauchartiger Ausgang nur das 
Passieren der Insassen hintereinander zuließ. Bei der Nähe des angrei¬ 
fenden Gegners konnte aus diesem Grunde die Stellung oft nicht recht¬ 
zeitig besetzt werden, ein Übelstand, der sich hauptsächlich bei der
	        
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