Full text: Die Pasubio-Kämpfe 1916 - 1918

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Auch Vorsorge für die sichere und gedeckte Heranbringung von Re¬ 
serven auf die Platte war getroffen. Bisher war dies nur auf dem offenen, 
unter Feuerwirkung der österreichischen Geschütze stehenden Weg übet 
den Rücken des Pasubio (Palom) möglich. Man baute daher unter dem 
Rücken einen gradlinigen Stollen, der als Aufenthalts-, Ruhe- und An¬ 
sammlungsort diente und den Namen „Papa"14) erhielt- Er war 190 m lang, 
2 m hoch und 2 m breit. Infolge Ungenauigkeit bei der Arbeit war jedoch 
Italienisches Stollensystem, Seitenriß. 
G. = Galleria — Gallerie, Stollen, 
Gen, = General, 
Sella = Sattel, 
Sbocco zzi Mündung des Stollens, 
Pozzo forni = Ausgangsschacht. 
Aus Traniello — II Pasubio e la guerra di mine. 
Rivista Militare Italiana, Feber 1928, Roma. 
sein Ausgang tiefer als der des Ringstollens zu liegen gekommen. Man 
stellte zwischen beiden eine Verbindung her, von der nach Ost und West 
neue Stollengänge abgezweigt wurden, die die Aufgabe hatten, den 
gegebenenfalls rechts und links angreifenden österreichischen Truppen 
in die Flanke zu fallen. Diese beiden insgesamt 140 m langen Gänge faßte 
man in einen zusammen und nannte den neuen Querstollen nach einem 
ebenfalls im Pasubiogebiet kommandierenden General „Ferrari". 
14) Genannt nach dem General ,,Papa", dem Kommandanten des Sektors Pasubio.
	        
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